Ölige Schnittreste zu CBD Edibles backen

Cannabis essen – sind Edibles stärker als kiffen?

Marihuana Konsum mit Wirkung

Marihuana wird derzeit teuer gehandelt, Edibles zum Cannabis Essen haben sich am Deutschen Markt noch nicht einmal richtig etabliert. Wer starke Konsummuster ausprägt, der hat für seinen Marihuana Konsum hohe laufende Kosten – und möchte möglichst effektiv Cannabis konsumieren. Ist Cannabis essen effektiver als Cannabis rauchen? Sind Edibles stärker als kiffen? Diesen Fragen rund um den Marihuana Konsum mit Wirkung kommt dieser Artikel nach – es geht dabei nicht allein um das High, sondern auch die medizinische Wirkung.

Je nach Konsument oder Situation kann Cannabis essen die sinnvollere oder ungeeignetere Konsumform darstellen. Beim Marihuana inhalieren mit dem Joint, Vaporizer oder Geräten zum Dabben tritt die Wirkung innerhalb von Minuten ein. Es ist sehr leicht möglich, sich mit mehreren Zügen dosiert bis zum gewünschten Punkt zu bringen, wenn man seine cannabinoidhaltigen Hanfprodukte einmal kennt. Beim Cannabis essen ist es hingegen so, dass die Wirkung erst nach 45 bis 90 Minuten einsetzt und beim ersten Testen erst nach zwei Stunden weiter hoch dosiert werden soll. Wer sein Ausgangsmaterial kennt, der kann auch mit Edibles sicher dosieren. Bei einem akuten medizinischen Bedarf würden Patienten jedoch kiffen oder Hanföl sublingual unter der Zunge aufnehmen. Geht es um die anhaltende Wohlfühldosis oder die Nachtruhe, dann wäre Cannabis essen eine sehr interessante Konsumform, bei der die Wirkung stärker als beim Kiffen sein kann, aber nicht muss.

Die Bioverfügbarkeit beim Marihuana Konsum

Wer einen Joint raucht, der nimmt nur einen Teil der Wirkstoffe in seine Blutbahn auf. Bei der inneren Einnahme von Hanfblüten müssen die Cannabinoide das Blut erreichen, um wirken zu können. Wer ein geeignetes Hanföl unter die Zunge legt, der nimmt die Cannabinoide sublingual direkt in die Blutbahn auf. Ein Teil wird dennoch geschluckt und über die Verdauung aufgenommen. Marihuana Konsum hat mit jeder Einnahmeform seine Bioverfügbarkeit, womit ein Teil der Cannabinoide einfach verpufft.

Beim Inhalieren liegt die Bioverfügbarkeit für Cannabinoide bei 50 bis 60%, bei schlechter Konsumtechnik niedriger. Beim Cannabis essen liegt die Bioverfügbarkeit für Cannabinoide lediglich bei 5 bis 20% – das auch nur dann, wenn die Cannabinoide an Fettsäuren gebunden sind oder man sie künstlich wasserlöslich gemacht hat. Wer einen Hanfblütentee trinkt, der kann selbst fettige Milch dazu geben und wird vermutlich unter 2% der Cannabinoide aufnehmen. Diese brauchen ihre Zeit, um an die Fettsäuren zu binden. Vor dem Edibles backen wird nicht grundlos Hanfbutter gemacht, obwohl man die Butter und die Hanfblüten auch direkt in den Teig geben könnte. Hier wird die Cannabis Decarboxylierung und Extraktion empfohlen, da es schneller als beim Hanfbutter machen geht und sich Cannabinoid Olivenöl sehr gut und sehr lange lagern lässt.

Dieser Artikel ist Teil der Serie zum Decarboxylieren und Extrahieren von Cannabis mit Hilfe von Olivenöl zum Edibles selber herstellen.
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Warum Edibles stärker sein können als kiffen

Aus historischer Perspektive ist Cannabis essen die übliche Konsumform, das gilt auch für Europa. Viele Medikamente enthielten Auszüge aus Hanf, später aus indischem Hanf. Cannabis rauchen ist eher eine neue Konsumform, die mit dem Rauchen von Tabak oder vor allem dem Marihuanaverbot hoch kam. Schmuggelgut soll immerhin klein, leicht und haltbar sein sowie Edibles selber herstellen für viele Konsumenten unbequem ist. Einen Joint nach dem anderen zu rollen ist jedoch ebenfalls zeitaufwändig.

Rezepturen für Edibles wie den indischen Bhang sind über Jahrhunderte gewachsen. Es ist naheliegend, dass diese Rezepturen immer weiter verfeinert wurden, damit die Marihuana Wirkung effektiver einsetzt. Mit den richtigen Rezepturen können Edibles stärker als kiffen oder inhalieren im Allgemeinen wirken. Wer es nicht richtig macht, der wird nur wenige Cannabinoide in die Blutbahn befördern und könnte besser beim Kiffen bleiben.

Durch die Decarboxylierung wird Tetrahydrocannabinolsäure (THCa) zu Delta-9-Tetrahydrocannabinol, umgangssprachlich THC. Beim Inhalieren erreicht Dealta-9-THC über die Lunge die Blutbahn und damit das Gehirn, weitere Organe und den ganzen Körper. Beim Cannabis essen gelangt Delta-9-THC über die Darmwand in die Blutbahn. Von hier geht es zur Leber und erst dann in den Rest vom Körper. In der Leber findet ein Stoffwechselprozess statt. Aus Delta-9-THC wird 11-Hydroxy-Delta-9-THC, umgangssprachlich 11-Hydroxy-THC. Dieses wirkt intensiver und zugleich länger. Beim Inhalieren lässt die Wirkung spätestens nach drei Stunden sehr stark nach und ist nach vier Stunden verpufft. Beim Cannabis Essen kann mit rund acht Stunden Wirkung gerechnet werden. Nach einer starken Überdosis scheint die Verdauung langsamer zu arbeiten, womit die Wirkung mehrere Tage anhalten kann, in denen man sich sterbend fühlt. Nachweislich gestorben ist vom Marihuana Konsum jedoch niemand. Diese Angaben gelten für THC, für andere Cannabinoide kann es anders sein.

Zumindest gut verarbeitete CBD Edibles wirken sehr gut. Deswegen kann die Wirkung von guten Edibles stärker als beim Kiffen sein. Das ist zumindest eine Aussage von vielen, die sich mit potenten Edibles und kiffen auskennen.

Wenn Edibles nicht gut verarbeitet werden, dann wäre inhalieren effektiver. Wird ein Hanfblütentee getrunken, dann wird von der Wirkung der Cannabinoide fast gar nichts eintreten.

CBD Muffins fertig, CBD Brownies müssen noch backen
Edibles stärker als gedacht: CBD Muffins fertig, CBD Brownies müssen noch backen

Cannabis essen oder kiffen – die Situation entscheidet

Rauchen ist eine ungesunde Konsumform, selbst wenn auf Tabak verzichtet wird. Rauchfrei zu verdampfen oder zu dabben sind gesündere Formen für den Marihuana Konsum. Hanföl sublingual einzunehmen ist ebenfalls eine gesunde, sowie schnell wirkende Konsumform, wenn sich das Hanföl für die sublinguale Aufnahme eignet. Die Unterschiede von einem zum anderen Hanföl können für die sublinguale Aufnahme sehr groß sein. Dieses sind zumindest die Formen für den Marihuana Konsum, wenn es schnell gehen soll, oder wenn die Wirkung nicht lange anhalten darf. Wer nur am Abend etwas entspannen möchte, aber dann schnell schlafen und am nächsten Tag wieder fit sein will, der hat keine acht Stunden Zeit und würde kiffen, rauchfrei inhalieren oder geeignetes Hanföl sublingual einnehmen.

Beim Cannabis Essen wird die Wirkung erst nach 45 bis 90 Minuten voll eintreten und hält rund acht Stunden. Diese Form von Marihuana Konsum eignet sich dann, wenn eine anhaltende Wirkung gewünscht wird, die nicht innerhalb von Minuten eintreten muss.

In vielen Situationen könnten Konsumenten oder Patienten Cannabis essen oder kiffen, da sie über lange Zeit eine Wirkung wünschen. Beim Inhalieren wird beim Abklingen der Wirkung erneut inhaliert, schon wirkt es so lange wie beim Cannabis essen. Für diese Konsumenten oder Patienten entscheidet die Situation, ob es gerade schnell wirken soll oder Cannabis essen auch geht. Es entscheidet zudem die persönliche Vorliebe. Auch wenn das Leben rauchfrei ohne Nikotin gesünder ist, so gibt es selbst Patienten, die ihr Marihuana medizinisch im Tabak Joint einnehmen. Andere sind vielleicht auch zu faul zum Edibles backen.

Das Fazit lautet demnach, dass Cannabis essen für die einen und kiffen für die anderen die bevorzugte Konsumform für potenten Hanf ist und die nächsten Mal Cannabis essen und mal kiffen. Solange einem die Konsumform und das Ausgangsmaterial bekannt sind, kann exakt dosiert und damit sicher Cannabis konsumiert werden.

Fertige Brownies und Muffins als Edibles mit Cannabinoiden
Edibles mit Cannabinoiden – Marihuana Konsum mit Wirkung, essen statt kiffen!

Marihuana aktivieren – Decarboxylierung

Der Großteil der Cannabinoide in Hanfblüten liegt in ihren Vorstufen vor. Diese Cannabinoidsäuren können eine medizinische Wirkung entfalten, meist sind die fertigen Cannabinoide wertvoller. Deswegen soll man sein Marihuana aktivieren und erst dann konsumieren. Der Fachbegriff für das Aktivieren von Cannabinoiden lautet decarboxylieren. Auch andere Wirkstoffe können durch eine Decarboxylierung aktiviert werden. Es ist die Einwirkung von Wärme. Je mehr Wärme einwirkt, um so schneller findet die Decarboxylierung statt. Mit zu viel und zu lange einwirkender Wärme werden die Cannabinoide bereits abgebaut und wirken nicht mehr oder nur bei einigen Leiden. Deswegen soll für die Decarboxylierung von Hanfblüten zur verwendeten Temperatur immer auch eine passende Zeit gewählt werden.

THC oxidiert mit Sauerstoff. Wer vom Marihuana Konsum high werden möchte, der wird seine Marihuanablüten immer lichtdicht, luftdicht und kühl lagern. Erst kurz vor dem Konsum würde man eine Decarboxylierung einleiten.

Decarboxylierung in Stichpunkten:

  • trockene Marihuanablüten auf einem Backblech oder in einer Porzellantasse für 10 bis 20 Minuten bei 100 bis 110° Celsius erhitzen, damit Restfeuchtigkeit entweicht
  • zum Kiffen ohne Olivenöl für 60 bis 120 Minuten bei 100 bis 110° Celsius erhitzen
  • für CBD Hanf 60 Minuten bei 110 bis 120° Celsius wählen
  • zum Cannabis essen vor dem zweiten Erhitzen Olivenöl dazu geben, bis dieses einen cm über den Hanfblüten steht
  • das Cannabinoid Olivenöl nach dem Erkalten durch einen Trichter mit Sieb oder Kaffeefilter in eine Braunglasflasche abfüllen, diese kühl und verschlossen lagern
  • Schnittreste und anschließend das Cannabinoid Olivenöl zu fettigem Gebäck wie Brownies und Muffins verbacken, Cannabinoid Olivenöl kann auch pur eingenommen werden
  • ölige Schnittreste schnell verbacken – nicht zu viel Marihuana aktivieren, sondern häufiger in kleinen Portionen decarboxylieren

Marihuana und CBD Hanf für Edibles mischen

Die typische Situation auf dem Schwarzmarkt lautet: „Take it or leave it!“ Der Markt diktiert dem Verbraucher das Angebot, Marihuana anbauen ist für viele kein gangbarer Ausweg. Das bedeutet, dass viele nur THC lastiges Marihuana oder legalen CBD Hanf ohne nennenswerten THC Anteil erhalten. Wer jedoch ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen THC und CBD wünscht, der kann beim Marihuana decarboxylieren und extrahieren mit Olivenöl sein Marihuana und CBD Hanf mischen.

Beispiel:

  • 1 Gramm Marihuana hat 15% THC und 1% CBD
  • 5 Gramm CBD Hanf hat 3% CBD und 0,2% THC

Zusammen wäre es so viel wie 2 Gramm mit 8% THC und 8% CBD, wie es in einigen Marihuana Sorten enthalten ist.

  • 1% von einem Gramm sind immer 10 mg
  • 10% Wirkstoff von einem Gramm wären also 100 mg

1% von 10 Gramm wären ebenfalls 100 mg Wirkstoff und medizinisch beim Cannabis essen gleichwertig wirksam. Für die äußere Anwendung kann eine höhere Konzentration für punktuelles Auftragen hingegen entscheidend sein. Auch beim Inhalieren für die schnelle Wirkung sind höhere Wirkstoffgehalte effektiver oder zumindest bequemer beim Kiffen.

Der Anwender kann folglich bei der Gewinnung von Cannabinoid Olivenöl aus verschiedenen Marihuana Sorten oder zusammen mit CBD Hanf sein persönliches Wirkstoffprofil mischen. Er muss lediglich seinen persönlichen Bedarf und sein Ausgangsmaterial kennen sowie letzteres laufend neu beschaffen können. Professionelle Edibles Hersteller oder die Pharmazie machen es teils genau so, um ihr eigenes Cannabinoid Wirkstoffprofil zu entwickeln.

Marihuana Konsum mit Wirkung durch Decarboxylierung

Den einen geht es beim Marihuana Konsum um das High, den anderen um die medizinische Wirkung. In den meisten Fällen soll vor oder während dem Marihuana Konsum eine Decarboxylierung stattfinden, um die Cannabinoidsäuren in Cannabinoide zu verwandeln. Wer einen Joint raucht, der hat in der Glutspitze beim Ziehen bis 900° Celsius, womit wenige Sekunden für eine Decarboxylierung reichen. Dennoch erklären einige, dass sie ihr Marihuana aktivieren und erst dann kiffen, das wäre effektiver.

Im Vaporizer liegen die Temperaturen beim Verdampfen eher bei unter 200° Celsius. Wer seine Cannabisblüten vor dem Verdampfen decarboxyliert, der hat möglicherweise eine deutlich stärkere Marihuana Wirkung.

Auch beim Backen liegen die Temperaturen unter 200° Celsius. Hier geht es aber nicht allein um die Decarboxylierung, beim Cannabis Essen geht es auch um das Binden der Cannabinoide an Fettsäuren. Eine Decarboxylierung von Marihuanablüten vor dem Konsum wird immer bei unter 150° Celsius vorgenommen. THC verdampft ab 157° Celsius, auch andere Wirkstoffe fangen ab diesem Temperaturbereich an, sich durch Sieden zu verflüchtigen. Deswegen wäre dieser Temperaturbereich für die Decarboxylierung vor dem Marihuana Konsum generell zu unterschreiten. Dafür müssen mehr als ein paar wenige Sekunden auf die Hanfblüten einwirken. Je niedriger die Temperatur, umso länger die Zeitspanne, so die Faustregel zum Decarboxylieren von Hanfblüten.

Wer beim Marihuana Konsum komplett auf eine Hitzeeinwirkung verzichtet, der würde einen großen Teil der Cannabinoide als Cannabinoidsäuren aufnehmen. Diese können durchaus medizinisch wirken, in den meisten Situationen geht es einem beim Marihuana Konsum jedoch um die fertigen Cannabinoide. Ohne ein decarboxylieren wäre der Großteil der Cannabinoide also verschwendet. Die Wirkung beim Cannabis essen wäre ohne eine Decarboxylierung oder das Binden der Cannabinoide an Fettsäuren äußerst gering. Beim Kiffen oder auch beim Vaporizieren wirkt Hitze. Die Marihuanablüten oder das Hasch werden wenigstens zu einem Teil aktiviert. Das alles sind sozusagen die Gesetzmäßigkeiten beim Marihuana Konsum, womit Cannabis essen effektiver als kiffen wirken kann, aber nicht muss.

Fotos zur Marihuana Decarboxylierung und Extraktion:
https://flic.kr/s/aHskKPjtaS

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