Schlagwort-Archive: Notstand

Unterversorgte Cannabis Patienten werden durch Drogenverbote verfolgt. Sie berufen sich auf den Notstand – das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Leben in der Krise – unsere neue Weltordnung

Gefühlte Normalität: Überleben im Ausnahmezustand

Der Ausnahmezustand soll alles andere als Normalität sein. Doch das Leben in der Krise ist bereits unsere neue Weltordnung. Der Nachkriegs-Deutsche wachte traumatisiert im Kalten Krieg wieder auf, litt in der Öl-Krise, überlebte die RAF und erlebte die Wiedervereinigung. Damit wäre doch alles wieder im Grünen auf den Wiesen? Nicht ganz: Mit dem 9/11 begann der lange Krieg gegen den Terror, der nun wohl im Überlebenskampf gegen die Corona-Pandemie mündet. Es bleibt zu hoffen, dass nicht hinterher mehr Menschen an den wirtschaftlichen Folgen oder Folgekriegen sterben, als am Virus. Wenn dann alles überwunden ist, bleibt uns noch immer die Klimakrise. Das Leben in der Krise ist demnach unsere neue Weltordnung, der Ausnahmezustand die gefühlte Normalität. Gewöhnen wir uns daran?

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Drogenkonsum in Krisenzeiten

Wenn du pleite bist oder Drogendealer nicht liefern

Als erwiesen gilt, dass Drogenkonsum in der persönlichen Krise zum Genickbruch werden kann. Wer schwere Probleme hat und diese mit Drogen betäubt, konsumiert erst recht bedenklich. Drogen in einer persönlichen Krise sind deswegen gefährlicher und machen schnell den letzten Rest auch noch zunichte. Wie aber ist es mit Drogenkonsum in Krisenzeiten? Man hat eigentlich keine persönlichen Probleme, aber etwas Unvorhergesehenes passiert. Ein Drogenring geht hoch und kein Drogendealer liefert, man ist einfach nur pleite oder hat den Richter im Nacken. Vielleicht bricht auch eine Pandemie aus und man sitzt im Lockdown schwitzend daheim?

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Repression gegen Cannabis Patienten im Notstand

Magda und Heiko im Interview zu ihrem zivilen Ungehorsam

Cannabis Patienten können ab März 2017 zum Arzt gehen und sich ein BtM Rezept für Marihuana aus der Apotheke verschreiben lassen. So zumindest die Erklärung für die Öffentlichkeit, Repression gegen Cannabis Patienten gehöre der Vergangenheit an. Wirklich? Magda Sebelka und Heiko Hartnagel berichten im Interview ganz andere Sachverhalte. Magda ist mit Mehrfachdiagnose schwer krank, Marihuana wendet lebensbedrohliche Asthma- und Epilepsie-Anfälle ab. Sie erhält keine Kostenübernahme und kann keine 3000 Euro pro Monat für Marihuana aus der Apotheke aufbringen. Sie befindet sich als Cannabis Patientin im Notstand, baute im zivilen Ungehorsam Marihuana an und machte ihren Eingenanbau im Notstand öffentlich – sie will eine rechtliche Klärung.

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