Schlagwort-Archive: Repression

Repression ist ein Mittel der Gewalt. Geht es beim Drogenkonsum um private Angelegenheiten oder Erkrankte, widerspricht es unserem Freiheitsgedanken.

Legalize – Big Brother Smart Power Zensur

Gute Absicht als Feigenblatt – eroberte Bühne als Machtinstrument

Aus der Gruppe heraus entsteht Kraft, die für den besseren Effekt punktgenau wirken soll. Es finden sich auch unter Befürwortern der Cannabis Legalisierung viele, die Legalize Arbeit machen wollen und damit eine Bühne bilden. Andere nutzen die gute Absicht als Feigenblatt, um diese Bühne zu erobern und als Machtinstrument für ihre eigenen Interessen zu verwenden. Dabei können Bauernopfer mit der Soft Power vom eigenen Handeln überzeugt und eingespannt werden. Der Big Brother nutzt bei Bedarf auch Hard Power Maßnahmen, um potenziellen Kontrahenten gezielt zu schaden. Dieses Zusammenspiel ist die Smart Power, mit der zugleich Zensur ausgeübt wird. Wer beobachtet, wie dieses Machtinstrument funktioniert, der möchte es nicht selber noch erleben und wird sich äußerlich konform geben.

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1984er FB – Großer Bruder mit Persilschein

Weswegen Facebook sich angesoffenen Stalkern fügt

Ob wegen Facebook, YouTube, Amazon, Zahlungsdienstleistern oder Google – immer wieder fluchen Händler, Admins oder andere aus der Cannabis Szene über Smart Power Zensurmaßnahmen. In den AGBs dieser Big Brother Unternehmen werden gewisse Produkte oder Handlungen als nicht vertretbar ausgewiesen. Die Nutzer der Plattformen haben sich der Erziehungsmaßnahme zu unterwerfen oder können Repression entgegensehen. Ob Händleraccounts gelöscht, Websites aus dem Ranking genommen, Konten eingefroren oder Accounts abgeschaltet werden: Der Große Bruder bringt uns Manieren bei oder schließt uns aus dem öffentlichen Leben aus. Das andere Großer Bruder Phänomen ist, dass kontraproduktive Einzelakteure ihren Persilschein erhalten und sich das 1984er FB damit selbst angesoffenen Stalkern fügt.

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False Flag Aktivisten in eigener Mission

Legalisierung von Cannabis als Thema kein Einzelfall

Wer seit vielen Jahren am bestehenden System etwas ändern will und dadurch das vorherrschende Weltbild oder die Profitinteressen der Eliten gefährdet, kennt das Problem: in den eigenen Reihen bewegen sich Aktivisten, die sich teils geschickt oder auch aggressiv ihre Bühne sichern und immer wieder einen Scherbenhaufen hinterlassen. Außenstehende können schon abwarten und beobachten, wie es wieder und wieder passiert. Diese „selbstlosen“ Aktivisten sind kein Einzelfall und werden nicht müde, sich wieder aufzurappeln, die nächsten Dummen zu suchen und mit Folgeaktionen weiterzumachen. Dieses Phänomen ist auch bei der Legalisierung von Cannabis kein Einzelfall. Was genau diese False Flag Aktivisten im Einzelnen antreibt, das kann nur vermutet werden.

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Vom Haschjunkie zum Cannabispatienten

Marihuana – von der Mörderdroge zum Medikament

Viele Cannabispatienten werden es bestätigen, dass sie noch vor wenigen Jahren eher wie ein Junkie behandelt wurden, als dass man sie als Cannabispatient für voll nahm. Man galt als Drogensüchtig, wenn das Marihuana abgesetzt wurde und die Symptome der Erkrankungen voll durch schlugen. Man würde kiffen, um high zu werden und wäre von der Mörderdroge krank geworden. Zuerst kommt der Drogenentzug, dann eine Drogentherapie und zur Behandlung der Erkrankung die üblichen Medikamente – die bei vielen jedoch nicht mehr wirkten oder alles sogar noch schlimmer machen. Innerhalb der letzten Jahre entwickelte man sich in der öffentlichen Wahrnehmung endlich vom Haschjunkie zum Cannabispatienten. Marihuana macht im öffentlichen Bewusstsein derzeit eine Entwicklung von der verschrienen Mörderdroge zum Medikament.

Durchaus kiffen viele, um high zu werden. Mit welchem Recht sollte Marihuana als Medikament deswegen nicht genutzt werden? Und was ist so schlimm daran, wenn jemand ab und an gerne high werden möchte? Selbst wenn vereinzelt jemand „abhängig“ wird und ständig zwanghaft kifft, so ist dieser Cannabiskonsument von etwas anderem nicht abhängig geworden, womit man in der Statistik vielleicht einen richtigen Junkie weniger hätte?

Wer als Cannabisgegner den Kiffer zum Haschjunkie erklärt, der kommt gerne mit der Einstiegsdrogentheorie, die bereits 1998 durch die sogenannte Kleiberstudie widerlegt wurde. Wer mit Haschisch anfängt, landet nicht automatisch beim Heroin. Wenn es schon vor Jahren Millionen Cannabiskonsumenten gab, dann müssten es heute Millionen Fixer sein, die es jedoch nicht gibt. Die Einstiegsdrogentheorie lässt sich bereits aus diesem Blickwinkel ohne wissenschaftliche oder empirische Studien widerlegen – so viele Heroinabhängige gibt es einfach nicht, wie es schon vor Jahren Cannabiskonsumenten gab!

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Repression gegen Cannabis Patienten im Notstand

Magda und Heiko im Interview zu ihrem zivilen Ungehorsam

Cannabis Patienten können ab März 2017 zum Arzt gehen und sich ein BtM Rezept für Marihuana aus der Apotheke verschreiben lassen. So zumindest die Erklärung für die Öffentlichkeit, Repression gegen Cannabis Patienten gehöre der Vergangenheit an. Wirklich? Magda Sebelka und Heiko Hartnagel berichten im Interview ganz andere Sachverhalte. Magda ist mit Mehrfachdiagnose schwer krank, Marihuana wendet lebensbedrohliche Asthma- und Epilepsie-Anfälle ab. Sie erhält keine Kostenübernahme und kann keine 3000 Euro pro Monat für Marihuana aus der Apotheke aufbringen. Sie befindet sich als Cannabis Patientin im Notstand, baute im zivilen Ungehorsam Marihuana an und machte ihren Eingenanbau im Notstand öffentlich – sie will eine rechtliche Klärung.

Die Repression durch die Staatsgewalt ließ nicht lange auf sich warten. Ende 2017 wurden Magda und Heiko ihre Marihuanapflanzen vor der Ernte bereits abgenommen. Der Eigenanbau im Notstand wurde Heiko angelastet, der für Magdas zivilen Ungehorsam mehrere Wochen in U-Haft musste. Nach diesem einschneidenden Ereignis hat er bei seinem Arzt ebenfalls sein BtM Rezept für Marihuana aus der Apotheke erwirkt, womit auch er nun offizieller Cannabis Patient ist. Der zuständige Staatsanwalt erteilte der Polizei Anweisung, „nach eigenem Ermessen“ bei Heiko Hartnagel eine Haarprobe zu entnehmen.

Interview mit den Cannabis Patienten Magda und Heiko

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