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Die Macht der Konzerne im War on Drugs

Geld hat die stärkere Lobby im Drogenkrieg

In einer Welt ohne Konzerne hätte es den War on Drugs höchstens aufgrund von religiösen Fundamentalisten oder in Schreckensdiktaturen gegeben. Es war die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, die entscheidende wissenschaftliche und damit auch technische Fortschritte brachte – der Nutzhanf war ein Konkurrent für aufkommende Industriezweige.

William Randolph Hearst hatte riesige Wälder erworben, die er für seine Schmierblatt-Zeitungen brauchte. Die technische Weiterentwicklung hätte Zellstoff aus Nutzhanf zum billigen Konkurrenten gemacht, die Wälder wären eine Fehlinvestition gewesen. Der Chemiekonzern DuPont entwickelte 1935 die Nylonfaser und legte damit den Grundstein für synthetische Textilfasern, Hanffasern waren aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften der Konkurrent. Andrew William Mellon als Bänker und Finanzminister der USA hielt große Anteile von DuPont. Harry Jacob Anslinger war der damalige Leiter der Federal Bureau of Narcotics, die gegründet wurde, um die Alkoholprohibition durchzusetzen. Seine Frau war die Nichte von Mellown, womit der Kontakt bestand.

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Drogen legalisieren – Frieden schaffen

Repression ist Drogengeld für Terrorismus

Viele Leute sind der Meinung, dass sie es für andere besser wissen. Viele dieser „Erleuchteten“ fühlen sich zugleich im Recht und in der Pflicht, anderen ihren „guten Willen“ aufzuzwängen, um sie in das „Glück und Seelenheil“ zu führen. Es gibt natürlich nur die eigene oder daran anlehnende Lebensweisen, anderes ist pures Verderben. Wenn es darum geht, andere Menschen in den eigenen Lebensweg hineinzuzwängen oder dem eigenen Willen zu unterwerfen, dann ist Repression nicht allein gegen Drogen das geeignete Mittel. Nur, dass mit Drogengeld leider Krieg und Terrorismus finanziert werden. Würden wir Drogen legalisieren, dann würden wir Frieden schaffen und viele Menschenleben retten – oder wären die Friedhöfe anschließend überfüllt mit Drogentoten?

Portugal hat es im Jahr 2001 vorgemacht. Der Konsum aller Drogen wurde nicht einfach freigegeben, er würde auf sinnvolle Weise entkriminalisiert. Jeder erwachsene Portugiese darf jede Droge bis zu einer festgesetzten Menge besitzen und konsumieren. Bei Auffälligkeiten entscheidet ein Tribunal aus einem Psychologen, einem Sozialarbeiter und einem Juristen. Zusammen mit dem Drogenkonsumenten wird über dessen Situation und geeignete Maßnahmen zur Stabilisierung seines Lebensweges geredet.

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