Archiv der Kategorie: Kolumnen

Kolumnen auf Hanftube mit dem anderen Blickwinkel zu Cannabis – Drogenverbote funktionieren nicht, sie schaden!

Drogenverbote – Kinder zum Dealer schicken

Der Schwarzmarkt ist die unkontrollierte Drogenfreigabe

In der Debatte um die Hanf Legalisierung könnte der Eindruck entstehen, dass Drogenverbote, die eben auch für Erwachsene gelten, die Minderjährigen vor Drogenkonsum schützen sollen. Jungendschutz ist gut und wichtig, dass verstehen nicht allein Mütter, sondern kommt auch in konservativen und spießigen Kreisen sehr gut an. Nur, dass sich Drogen und damit der Drogenkonsum nicht einfach verbieten lassen. Wenn in der Diskussion um die Hanf Legalisierung von den Gegnern diese unkontrollierte Drogenfreigabe energisch abgelehnt wird, dann ist es ihnen schwer zu erklären, dass wir diese durch den Schwarzmarkt bereits haben. Wer Drogen verbietet, der schickt Kinder zum Dealer. Wollen Mütter das wirklich? Und was haben Kinder davon, wenn Erwachsene für ihren Cannabiskonsum geahndet werden?

Es gibt sicherlich auch Kinder und Jugendliche, die rauchen und Alkohol trinken. Hier handelt es sich um sehr bedenkliche Genussmittel, oder eben Drogen, die viele Drogentote produzieren. Aber in einem freien Land mit Bürgerrechten muss sich kein Erwachsener wegen der lieben Kinder das Rauchen oder Trinken abgewöhnen, solange er sein Leben noch einigermaßen im Griff hat. Es gibt Regelungen und Gesetze für den Jugendschutz, der dann eben durchgesetzt werden muss.

Doch wie ist es auf dem Schwarzmarkt, auf dem unter anderem Drogenabhängige ihren Eigenkonsum finanzieren und teils konsumfördernd „werben“? Gibt es hier diesen Jugendschutz? Nein. Es gibt durchaus viele Erwachsene, die mit Drogen verantwortungsvoller als andere umgehen. Aber selbst wenn die Drogen durch mehrere Hände gehen müssen, so landen sie letztendlich auch bei zahlenden Jugendlichen. Viele Jugendliche haben wenig Geld, sind aber durch Schule, Freizeitleben und Social Media sehr gut vernetzt. Deswegen finanzieren diese sich teils über Drogenhandel, weswegen es viele Erwachsene gibt, die bei Jugendlichen Drogen kaufen. Gibt es Erwachsene, die Tabak und Alkohol bei Kindern oder Jugendlichen kaufen? Höchstens bei Azubis, die jedoch nichts davon selber besitzen.

Reste einer Marihuana Mischung
Marihuana Mischung: der Schwarzmarkt ist die unkontrollierte Drogenfreigabe

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Vom Haschjunkie zum Cannabispatienten

Marihuana – von der Mörderdroge zum Medikament

Viele Cannabispatienten werden es bestätigen, dass sie noch vor wenigen Jahren eher wie ein Junkie behandelt wurden, als dass man sie als Cannabispatient für voll nahm. Man galt als Drogensüchtig, wenn das Marihuana abgesetzt wurde und die Symptome der Erkrankungen voll durch schlugen. Man würde kiffen, um high zu werden und wäre von der Mörderdroge krank geworden. Zuerst kommt der Drogenentzug, dann eine Drogentherapie und zur Behandlung der Erkrankung die üblichen Medikamente – die bei vielen jedoch nicht mehr wirkten oder alles sogar noch schlimmer machen. Innerhalb der letzten Jahre entwickelte man sich in der öffentlichen Wahrnehmung endlich vom Haschjunkie zum Cannabispatienten. Marihuana macht im öffentlichen Bewusstsein derzeit eine Entwicklung von der verschrienen Mörderdroge zum Medikament.

Durchaus kiffen viele, um high zu werden. Mit welchem Recht sollte Marihuana als Medikament deswegen nicht genutzt werden? Und was ist so schlimm daran, wenn jemand ab und an gerne high werden möchte? Selbst wenn vereinzelt jemand „abhängig“ wird und ständig zwanghaft kifft, so ist dieser Cannabiskonsument von etwas anderem nicht abhängig geworden, womit man in der Statistik vielleicht einen richtigen Junkie weniger hätte?

Wer als Cannabisgegner den Kiffer zum Haschjunkie erklärt, der kommt gerne mit der Einstiegsdrogentheorie, die bereits 1998 durch die sogenannte Kleiberstudie widerlegt wurde. Wer mit Haschisch anfängt, landet nicht automatisch beim Heroin. Wenn es schon vor Jahren Millionen Cannabiskonsumenten gab, dann müssten es heute Millionen Fixer sein, die es jedoch nicht gibt. Die Einstiegsdrogentheorie lässt sich bereits aus diesem Blickwinkel ohne wissenschaftliche oder empirische Studien widerlegen – so viele Heroinabhängige gibt es einfach nicht, wie es schon vor Jahren Cannabiskonsumenten gab!

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Marihuana Eigenanbau – unter 1 Euro das Gramm!

Homegrow unter Kunstlicht, Outdoor-Growing ist noch günstiger

Die weltweite Cannabis Legalisierung nimmt Fahrt auf, eine Legalize-Meldung folgt der anderen. Selbst in Deutschland, Österreich und in der Schweiz wird immer offensichtlicher nicht mehr um das „ob“, sondern „wie“ diskutiert. In Kanada und vielen US-Bundesländern wird bereits ganz legal an Genusskonsumenten Marihuana verkauft. Vielfach werden den Cannabis-Konsumenten schlichtweg die Taschen leer gemacht, wobei der Marihuana Eigenanbau mit weniger als 1 Euro (oder Dollar) Unkosten pro Gramm für jeden halbwegs begabten Grower möglich ist.

Der Homegrow unter Kunstlicht ist leider nicht ökologisch. Wer einen Garten hat, der würde mit Outdoor-Growing noch mehr Geld sparen und die Umwelt schonen. Mit den richtigen Hanfsamen oder Hanfstecklingen wird selbst mit mitteleuropäischen Sommertagen ein erstklassiger Outdoor Marihuana Eigenanbau möglich.

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Geschäftemacher im Rausch der Cannabis Legalisierung

Marihuana Start Ups und Hanflobby im Ekelmodus

Aufgrund der Cannabis Legalisierung herrscht eine Goldgräberstimmung, die auch ihre Schattenseiten hat. Der Drogenmarkt ist die ganze Zeit bereits da. Das Verbot verhindert nicht den Konsum, sondern verlagert nur den Umsatz in den Schwarzmarkt, der keinen Verbraucherschutz kennt. Wenn dieser kriminalisierte Cannabismarkt innerhalb weniger Jahre zu einem legalen Markt wird, dann ist das für viele eine große Chance.

Die Geschäftemacher sind im Rausch der Cannabis Legalisierung und haben grüne Dollarzeichen vor den Augen. Viele dieser Geschäftemacher gründen Marihuana Start Ups, ohne wirklich Ahnung vom Stoff zu haben. Es geht um das schnelle Geld, die künftige Marktposition und damit auch um die Marktmacht.

Selbst die Hanflobby befindet sich in gewisser Weise im Ekelmodus, da vielen ihre Position wichtiger als das Thema ist. Jeder möchte einen wichtigen Posten einnehmen, um als Ansprechpartner bereits da zu sein, wenn die Geschäftemacher mit ihren Koffern voll Geld kommen. Es geht weniger um die Cannabis Freigabe mit legalem Eigenanbau von Cannabis, als um den eigenen Anteil vom grünen Geldkuchen.

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Die Macht der Konzerne im War on Drugs

Geld hat die stärkere Lobby im Drogenkrieg

In einer Welt ohne Konzerne hätte es den War on Drugs höchstens aufgrund von religiösen Fundamentalisten oder in Schreckensdiktaturen gegeben. Es war die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, die entscheidende wissenschaftliche und damit auch technische Fortschritte brachte – der Nutzhanf war ein Konkurrent für aufkommende Industriezweige.

William Randolph Hearst hatte riesige Wälder erworben, die er für seine Schmierblatt-Zeitungen brauchte. Die technische Weiterentwicklung hätte Zellstoff aus Nutzhanf zum billigen Konkurrenten gemacht, die Wälder wären eine Fehlinvestition gewesen. Der Chemiekonzern DuPont entwickelte 1935 die Nylonfaser und legte damit den Grundstein für synthetische Textilfasern, Hanffasern waren aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften der Konkurrent. Andrew William Mellon als Bänker und Finanzminister der USA hielt große Anteile von DuPont. Harry Jacob Anslinger war der damalige Leiter der Federal Bureau of Narcotics, die gegründet wurde, um die Alkoholprohibition durchzusetzen. Seine Frau war die Nichte von Mellown, womit der Kontakt bestand.

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