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Cannabis Aktivisten für Konzernlegalisierung?

Cannabis Freigabe – für Konzerne oder Bürger?

Selbst wenn die bisherige Cannabis Legalisierung in Nordamerika große regionale Unterschiede aufweist, so zeichnet sich das Konzept der Konzernlegalisierung ab. Konzerne drücken mit ihrer Lobby Gesetze durch, die wiederum Eigenanbau unterbinden, den Mittelstand raushalten und damit den Green Rush Milliardenmarkt für Konzerne absichern. Mit einem Oligopol lassen sich die Preise leichter manipulieren. Möglicherweise werden auch Regelungen durchgedrückt, die wiederum den Produktionsaufwand erhöhen, um mit gleicher Gewinnmarge zu kalkulieren. Wollen Cannabis Aktivisten die lang erhoffte Cannabis Freigabe für Konzerne oder für Bürger?

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Cannabis legalisieren – das Aktivistenproblem

Legalisierung als Feigenblatt – Kampf um Bühne und Profit

Immer mehr wissenschaftliche Studien und Erhebungen verdeutlichen, dass Cannabiskonsum sich nicht verbieten lässt und weit weniger schlimm ist, wie es im War on Drugs angeprangert wird. In Colorado geht die Welt nicht unter, Holland steht mit legaler Marihuana Abgabe ebenfalls nicht unter Wasser. Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die Gesellschaft durch die Legalisierung, nicht durch das Cannabisverbot, profitiert. Die spannende Frage lautet: Wo bleibt der große Knall, weswegen ist Marihuana noch nicht weltweit legal? Cannabis legalisieren ist ein zäher Prozess, der auch am Aktivistenproblem erlahmt. Schon bei vorherigen und leider gescheiterten Legalisierungswellen ging es vielen nur um ihre privaten Belange. Die Cannabis Legalisierung war lediglich das Feigenblatt für den Kampf um die Bühne und dem eigenen Profit in der Green Rush Goldgräberzeit.

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Richter Andreas Müller – das Recht auf Rausch

Cannabis Verbot verfassungswidrig – Verfassungsklage angestrebt

Jugendrichter Andreas Müller ist dem Namen nach gewiss im ganzen Land bekannt: er ist ein Richter, der sich das Recht auf seine eigene Meinung nicht verbieten lässt und sich auf Hanfdemos für das Recht auf Rausch ausspricht. Es geht ihm nicht um das alleinige Recht auf Rausch mit Alkohol. Es geht Richter Müller darum, dass jeder Erwachsene zugleich das Recht auf freie Entscheidung hat. Er hält das Cannabis Verbot für verfassungswidrig und strebt eine Verfassungsklage an.

Ähnliches tat er bereits und hat damit die Regelung zur sogenannten Geringen Menge für Cannabis auf den Weg gebracht, die im Übrigen keine legale Menge ist. Selbst wenn 180.000 BtM Ermittlungsverfahren in Deutschland, meist gegen einfache Cannabiskonsumenten, vielfach ins Leere verlaufen, so sind die Betroffenen stigmatisiert. Viele Kiffer werden mit einem verunstalteten Führungszeugnis oder dem Führerscheinentzug für unberauschtes Fahren zugleich im Beruf als „Menschen zweiter Klasse“ benachteiligt.

Das muss endlich aufhören, doch es kommt auf uns alle an. Richtig wählen und auch im passenden Moment die Wut darüber heraus brüllen, so brüllt Andreas Müller zum Auftakt in gewohnter Manier auf dem GMM Dortmund 2019 vor über 600 Teilnehmern. Anschließend zog der Global Marijuana March Dortmund zur Hanfmesse CNBS, auf der für Richter Müller noch die Buchlesung „Kiffen und Kriminalität, der Jugendrichter zieht Bilanz“ auf dem Programm stand.

Andreas Müller möchte aufgrund seiner Lebenserfahrung und seiner beruflichen Einblicke als Richter kiffen dürfen. Er fordert diese Freiheit als das Recht auf Rausch und erklärt demnach das Cannabis Verbot für verfassungswidrig. Damit ist er wohl der einzige deutsche Richter, der mit solchen Positionen offensiv die Öffentlichkeit sucht und bei nächster Gelegenheit eine Verfassungsklage einreicht oder unterstützt.

Andreas Müller möchte als Richter kiffen dürfen!

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Es hilft uns keiner, die Lobby für Hanf sind wir

Als Hanfaktivisten für die Cannabis Legalisierung aktiv sein

Viele Menschen rauchen lieber Marihuana, als dass sie Bier trinken und lassen sich das nicht verbieten. Was daran ist schlimm? Das seine angeblichen Ziele verfehlende Cannabisverbot ist schlimm, da es den Marihuanaraucher stigmatisiert und massiv schädigen kann. Wer vorbestraft ist, vielleicht keinen Führerschein hat oder einfach in das Klischeebild passt, der hat es bei der Suche nach einem guten Job oder einer Wohnung schwerer. Aber was soll sich schon am Cannabisverbot ändern, während alle kiffen, auf dem Sofa sitzen und abwarten? Wenn wir etwas an dieser Misere ändern wollen, dann müssen wir aufstehen und als Hanfaktivisten für die Cannabis Legalisierung aktiv sein. Wer sonst soll es denn tun, wenn nicht wir selber? Denn die Lobby für Hanf sind wir!

Geld kauft sich eine professionelle Lobby, die effektiv die Medien manipuliert oder auf Politiker Einfluss nimmt. Wir sind vielleicht viele, wir sind als Hanflobby jedoch nicht organisiert und können uns ohne klare Hierarchie nicht straff organisieren. Der typische Marihuanakonsument wird im Ehrenamt eine straffe Hierarchie nicht akzeptieren. Zudem hat jeder Kiffer in seinem Nebeldunst ganz andere Vorstellungen von der Cannabis Legalisierung. Die einen wollen es überall anbauen und den Leuten schenken, die anderen möchten einen kontrollierten Eigenanbau, die nächsten eine kontrollierte Abgabe oder auch nur den medizinischen Cannabiskonsum. Einige wollen mit Petitionen Cannabis legalisieren, andere mit massenhaften Selbstanzeigen und die nächsten träumen von einer Cannabis Demonstration mit einer Million Demonstranten. Diese eine Lobby für Hanf gibt es also nicht, aber auch eine sinnvolle Vielfältigkeit hilft beim Cannabis Legalisieren.

Rollstuhlfahrer auf der Cannabis Demo Dampfparade
Ohne Cannabis wäre ich tot – Rollstuhlfahrer als Lobby für Hanf

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Geschäftemacher im Rausch der Cannabis Legalisierung

Marihuana Start Ups und Hanflobby im Ekelmodus

Aufgrund der Cannabis Legalisierung herrscht eine Goldgräberstimmung, die auch ihre Schattenseiten hat. Der Drogenmarkt ist die ganze Zeit bereits da. Das Verbot verhindert nicht den Konsum, sondern verlagert nur den Umsatz in den Schwarzmarkt, der keinen Verbraucherschutz kennt. Wenn dieser kriminalisierte Cannabismarkt innerhalb weniger Jahre zu einem legalen Markt wird, dann ist das für viele eine große Chance.

Die Geschäftemacher sind im Rausch der Cannabis Legalisierung und haben grüne Dollarzeichen vor den Augen. Viele dieser Geschäftemacher gründen Marihuana Start Ups, ohne wirklich Ahnung vom Stoff zu haben. Es geht um das schnelle Geld, die künftige Marktposition und damit auch um die Marktmacht.

Selbst die Hanflobby befindet sich in gewisser Weise im Ekelmodus, da vielen ihre Position wichtiger als das Thema ist. Jeder möchte einen wichtigen Posten einnehmen, um als Ansprechpartner bereits da zu sein, wenn die Geschäftemacher mit ihren Koffern voll Geld kommen. Es geht weniger um die Cannabis Freigabe mit legalem Eigenanbau von Cannabis, als um den eigenen Anteil vom grünen Geldkuchen.

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