Im Freiheitskampf ums Kraut – 10 Jahre Hanftube auf YouTube

Freiheitskampf ums Kraut – 10 Jahre Hanftube

Mit dem Stigma in die Öffentlichkeit – die Motivation zum Aktivistenleben

Wir müssen unbedingt Cannabis legalisieren und jetzt könnte es endlich klappen, die Zeit ist reif, wie sich in Nordamerika zeigt. Viele kämpfen schon Jahre oder Jahrzehnte auf ihre Weise in der Öffentlichkeit und wollen das Stigma beenden. Doch was machen Legalize Aktivisten eigentlich – wie sieht ihr Leben aus, was ist ihre Motivation? Über zehn Jahre Erfahrungs- und Beobachtungswerte liegen hier im Freiheitskampf ums Kraut zugrunde, viele Interviewpartner kämen in Betracht. Warum nicht einfach aus eigener Sicht an das Thema herangehen?

Die Legalize Szene ist durchwachsen, es kommen ganz unterschiedliche und leider auch schwierige Leute zusammen, von denen wohl keiner perfekt ist. Den perfekten Menschen gibt es ohnehin nicht. Wenn ich das Arbeiten und Leben im Freiheitskampf ums Kraut nun anhand meines eigenen Werdeganges schildere, gilt das nicht für alle, ist aber doch repräsentativ. Viele erlebten oder erleben es ähnlich. Es sind häufig Patienten mit gesundheitlichen Einschränkungen, Aussteiger, durch Stigma sowie Repression verunglückte und ähnliche Fälle. Viele konnten nicht mit Beruf und Familie starten oder kamen irgendwann wegen Repression und Stigma nicht weiter. Aktive Legalize Aktivisten müssen immerhin einiges an Zeit mitbringen, um neben der Vernetzungsarbeit auch noch Zeit für den eigentlichen Freiheitskampf ums Kraut zu finden.

Zum Kernartikel: Leben und Arbeit eines Legalize Aktivisten

Vorwort: Wer auf sein Image achtet, verfällt schnell in Schönmalerei und versteckt sich und sein Dilemma hinter der Fassade. Symptome werden kaschiert, Ursachen nicht angegangen. Ich lasse häufig so einiges weg, bin zu solch einer Schönmalerei stilistisch jedoch nicht imstande. Ich versuche immer, mich möglichst friedlich und gesittet zu verhalten, möchte jedoch die Ursachen unserer Probleme erkennen und bekämpfen.

Deswegen nun hier mein Werdegang, meine Beweggründe, meine Etappen, meine Gedanken und meine Motivation zum zehnjährigen Hanftube Jubiläum – ich ging und gehe trotz Stigma in die Öffentlichkeit:

Das Projekt Hanftube wird 10 – das Jubiläums-Video mit bisherigen Abschnitten und Eindrücken!

Die Zeitmarken:

01:56 Jubiläums-Thema: Was macht ein Legalize Aktivist?
05:11 meine Ausgangssituation
09:38 volljährig mit Handicap
11:06 2008 – was mache ich jetzt?
13:17 Als Aktivist nach Berlin?
15:22 politox verdrogte Kreise
18:09 Reaktivierung von Hanftube
21:14 gesundheitlich eingeschränkt
25:17 Zukunftsplanung
27:06 bisheriger Rückblick
28:14 aus der Not heraus – die ehrlichen Aktivisten
30:28 Viele unserer „Überflieger“ verstehen das Problem nicht!
32:03 die Frage der Legalisierungsform
34:10 persönliche Lebenserfahrungen
37:44 Frieden und Freiheit
39:52 Randgedanken zur aktuellen Entwicklung
44:53 Warum erkläre ich denen das nicht?
45:56 weswegen ich in diesen Kreisen bleibe
47:38 Sind wir am Gewinnen?
48:06 Jubiläum – eigentlich ein schönes Ereignis!(?)
53:00 wie Kühe Löcher in die Luft glotzen
55:34 im eigenen Wirkungsradius mal das Maul aufmachen

Das Skript zum Jubiläums-Video

Das Projekt Hanftube

01:55 – der YouTube Account Hanftube entstand im Dezember 2008, das erste Video ging Januar 2010 online, nach Oktober 2012 folgte eine Pause bis eigentlich zum Sommer 2018
– die ersten Jahre gab es bereits die Website unter verschiedenen Endungen
– bereits ab der dritten Ausgabe mit der Januarausgabe 2010 schreibe ich für das deutsche Soft Secrets, im November 2019 waren zehn Jahre voll
– damit wird es gleich zum mehrfachen Jubiläum im Freiheitskrampf ums Kraut!

Meine Ausgangssituation

05:11 – in abgelegener Wohnlage war ich bereits als Kind viel für mich alleine
– viele oberflächliche Kontakte sagen mir nicht zu, sondern gute Bekanntschaften
– meine Eltern trennten sich glücklicherweise, ich durchlebte mehrere Schulwechsel, lebte und lebe jedoch immer in oder nahe von Münster und brach zwischenzeitlich den Kontakt zu meinen Eltern ab
– sportlich war ich nie und viele Aktivitäten waren für mich anstrengender
– ich war und bin deswegen nie Freizeit- und Partyaktiv, sondern eher Lichtscheu
– wenn es irgendwo zu laut oder hektisch wird, bleibe ich aufgrund meiner Akustik und als einer, der nichts konsumiert, eh nur alleine stehen
– bin ich nicht innerhalb meiner Tageszeiten, schlafe ich mit Pech die ganze Nacht nicht und leide am Folgetag elendig
– anstrengende oder beratungsresistente Leute meide ich und mache lieber alles für mich alleine
– ich habe im Leben viel versucht, immer wieder etwas aufgebaut und wegen dieser gewissen Leute vieles für immer aufgeben müssen
– ich kann gut für mich arbeiten, obwohl ich als arbeitsunfähig gelte

Volljährig mit Handicap

09:38 – in Schulzeiten war ich irgendwie schon ausgebrannt und lernte die „richtigen Leute“ kennen
– aufgrund genetischer Veranlagung bin ich praktisch ab Volljährigkeit gesundheitlich eingeschränkt
– damit fallen mir Aktivitäten noch schwerer und ich komme am Arbeitsmarkt unmöglich unter
– ich bin mit gärtnerischer Aktivität aufgefallen, die Akten sind inzwischen wieder sauber
– ich wollte das so nicht stehen lassen, da ich niemandem was tat und die Repression mein einstiges Leben zerstörte und auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis niemandem half
– wer sich aus Bequemlichkeit alles gefallen lässt, kann sich auch gleich mal gernhaben lassen
– damit informierte ich mich ab 2008 über den War on Drugs – und bin mit dem Thema teils bereits übersättigt
– bereits in diesen Zeiten startete mein Freiheitskampf ums Kraut trotz Stigma bereits in der Öffentlichkeit!

10 Jahre Hanftube & 10 Jahre Soft Secrets – das persönliche Doppeljubiläum
Nicht nur 10 Jahre Hanftube, sondern auch 10 Jahre beim Soft Secrets!

2008 – was mache ich jetzt?

11:06 – in Münster gab und gibt es im Legalize Thema nicht wirklich sinnvoll arbeitende Basisaktivisten
– ab bereits 2008 habe ich an einer neuen Existenzgrundlage gearbeitet
– bald hatte ich im Freiheitskampf ums Kraut überall Freunde und Bekannte, in Münster aber nicht viele
13:17 – ich zog glücklicherweise nicht nach Berlin, da ich dort ebenfalls aus der Bude nicht rausgekommen wäre und es sich dort immer durchwachsener gestaltet
– als ich soweit war, habe ich mich 2013 selbstständig gemacht und war ab Sommer 2014 mehr oder weniger durchgehend überarbeitet
– ich sah mich nie als Vollzeit-Aktivist und wollte es auch nicht werden
– mit meiner Existenz möchte ich nicht von der Legalize-Szene oder Cannabis-Unternehmen abhängen

Politox verdrogte Kreise

15:22 – ich kenne politox verdrogte Kreise mit dem teils nicht unberechtigtem Stigma seit meiner Jugend
– Kennt ihr den unumkehrbaren Punkt, an dem alles um euch herum rot wird bis auf den Tunnel vor einem, es alles der Reihe nach abläuft und ihr am nächsten Tag kein schlechtes Gewissen habt? Viele in meinem Umfeld kennen diesen Punkt sehr gut!
– ich knüpfe nicht gerne an schwierige Zeiten oder Personen an und lasse das Untergegangene gerne hinter mir, um unbelasteter fortzufahren

Reaktivierung von Hanftube

18:09 – die Erfahrung zeigt, dass die Dinge gelingen, die ich für mich alleine mache, da ich die Kontrolle behalte
– dennoch verwickelte ich mich leider in Vereinsarbeit und redaktioneller Aufbauarbeit beim Hanf Magazin
– es gibt immer schwierige und undankbare Leute, die Rücksichtnahme nicht nötig haben und aus Prinzip im Recht sein müssen, selbst wenn die vorgegebene Zielsetzung bereits ins Gegenteil schlägt
– ich kann mir vielleicht nicht aussuchen, mit wem ich arbeite, aber immerhin mit wem eben nicht – ihr im Übrigen auch!
– deswegen trennte ich mich von allem und reaktivierte mein Hanftube im Sommer 2018
– ich wollte mir meine Themen und die Öffentlichkeit nicht nehmen lassen und zugleich unzensiert schreiben

Hanftube startet erneut durch – still alive Video auf YouTube

Gesundheitlich eingeschränkt

Ich rufe immer wieder dazu auf, wenigstens unterstützenswerte Veranstaltungen anderer Legalize Aktivisten zu besuchen, um unseren Anliegen mehr Gewicht zu geben, bin selber aber kaum noch zu sehen – wieso?

21:14 – meine gesundheitliche Einschränkung ist mal so, mal anders, doch vieles kenne ich schon lange
– Kennt ihr das Gefühl, dass ihr immer wieder, bereits mit dem Aufstehen anhaltende Schmerzen habt, die eigentlich nicht einmal euer Problem sind und ihr sie schon wieder vergesst?
– möglicherweise ab 2016 bildete sich eine Kreislaufschwäche aus, diese verschlimmerte sich soweit, dass ich zwischenzeitlich nicht mehr reisetauglich war
– jeder Hausarzt erklärt, dass ich kerngesund bin, das Gefühl ist nicht angenehm, jederzeit aus dem Stand umkippen zu können
– aufgrund gewisser Entwicklungen möchte ich mich ohnehin etwas aus dieser undankbaren Legalize Öffentlichkeit zurückziehen und bin mit der Frage nicht alleine, welche der Veranstaltungen und Veranstalter denn noch unterstützenswert sind oder unser Stigma untermauern
– weiterhin braucht meine 12-jährige Katze Dgani neuerdings alle 12 Stunden ihre Tablette wegen Schilddrüsenüberfunktion
– damit mache ich beim Soft Secrets und auch beim Hanftube weiter, halte mich aber vermutlich auch künftig überall aus gutem Grund raus, ich sehe viele Fehlentwicklungen im Freiheitskampf ums Kraut!

Zukunftsplanung

25:17 – ich möchte weiterhin nicht von den versumpften Legalize- und Unternehmerkreisen abhängig sein, sondern mit meiner Kernexistenz in ganz anderen Bereichen mein Geld verdienen
– wir haben in den Legalize-Kreisen mit Patienten und Repressionsopfern viele schwierige Personen mit angeblichen Sonderrechten
– in anderen Kreisen mit normalbürgerlichen Leuten gelingt die zielstrebige Zusammenarbeit definitiv besser, womit ich mein siebentes volles Jahr als Freiberufler verzeichne und dabei nicht auf Pump lebe
– das sehen vermutlich auch viele andere Leute aus diesen Kreisen so, die ihr Leben im Griff behalten wollen und deswegen eine gewisse Distanz suchen
– genau deswegen ist der Anteil schwieriger Leute in diesen Legalize-Kreisen mit Patienten und Repressionsopfern wohl noch höher und bestätigt vielen das Stigma

Beim Freiheitskampf ums Kraut im Regen stehen? Es folgt Sonnenschein!
Nach dem Regen folgt Sonnenschein – auch im Freiheitskampf!

Bisheriger Rückblick zum Freiheitskampf ums Kraut

27:06 – sicherlich wollen mit der anklopfenden Legalisierung viele Leute noch schnell auf den Siegerzug aufspringen
– als ich dazu kam, war es noch ein stigmatisiertes Schmuddelthema und nur Überzeugungstäter zeigten sich in der Öffentlichkeit
– da immer schon viele Leute in Erscheinung traten, denen das Thema nach kurzer Zeit langweilig wurde oder sie enttäuscht wieder gingen, wurde ich wohl zuerst von vielen nicht für vollwertig angenommen – das sind aber meist Leute, mit denen ich ohnehin ungerne meine Zeit verbringe
28:14 – in diesen zehn Jahren im Freiheitskampf ums Kraut lernte ich viele ehrliche und sinnvoll arbeitende Aktivisten kennen, die ich noch heute schätze, gerne wieder sehe und denen ich nur Gutes wünsche
– doch kontraproduktive sowie schwierige Personen erschweren alles, sowie meine gesundheitliche Einschränkung hinzukommt
– selbst bei weniger anstrengenden Aktionen oder Veranstaltungen habe ich meine ToDo im Hinterkopf, bin wie im ablaufenden Film und übersehe einiges – das kommt mir über Nacht in den Sinn
– bin ich ersteinmal auf den Veranstaltungen angekommen und habe meine wertvollen Kontakte getroffen, hat es sich irgendwie immer gelohnt
– aufgrund der Entwicklungen muss ich jedoch realistisch denkend ersteinmal von anstrengenden Aktionen Abstand nehmen
30:28 – außerdem hat ein ganzer Teil unserer „Trittbrettfahrer“ nicht einmal begriffen, dass es weniger um Steuern, Arbeitsplätze, Rohstoffpflanzen und Gesundheitsschutz geht – es ist der Freiheitskampf ums Kraut – wir wollen in Freiheit ohne Stigma leben und für uns selbstbestimmt entscheiden!
– es bleibt zu befürchten, dass das, was andere bereits erlebten, sich wiederholt – die Leute sehen nur sich selber, sind zu gierig und machen es damit allen anderen kaputt
– miteinander oder nebeneinander am selben Thema aufbauen ist produktiver, als einander nichts zu gönnen und zu sabotieren – doch solche Leute auszubremsen ist wiederum zielführend
32:03 – das Geschehen bleibt abzuwarten, viele Fehlentwicklungen zeichnen sich ab

Noch einige persönliche Lebenserfahrungen:

34:10 – viele Freunde hatte ich solange, wie diese in irgendeiner Weise durch meinen Kontakt profitierten, anschließend war ich wohl doch nicht so wichtig
– teils entscheiden sich „Freunde“ oder Bekannte „zum Dank für alles“ irgendwann gegen mich, da sie Rücksichtnahme nicht nötig haben
– meine Beobachtung zeigt, dass Leute, die sich für mich entscheiden und damit auch meine Entscheidungen respektierten, durch mich keinen Schaden erleiden
– wer mir gegenüber jedoch mit asozialen Verhaltensmustern glänzt, macht das auch bei anderen und nimmt zwangsläufig an sich selber Schaden
– möglicherweise nehmen einige auch aneinander Schaden, ohne, dass es etwas mit mir zu tun hat
– doch mit den Schäden bleiben mit Pech wieder mal wir alle zurück

Video-Analyse zum Cannabis Aktivistenproblem mit Lösungsansatz

Leben in Frieden und Freiheit

37:44 – Gerne respektiere ich andere Personen, auch wenn ich mich im Guten von ihnen trennen muss. Ich möchte anderen nicht meinen Willen aufzwängen und will mich nicht solchen Verhaltensweisen beugen müssen.
– Wenn ich aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen oder des menschlichen Verstands vieles nicht kann oder will, möchte ich nicht dazu genötigt werden und nehme im Gegenzug auch auf andere Rücksicht.
– Habe ich aus meiner Perspektive untragbare Sachen mitzumachen, um mit Leuten in Kontakt zu bleiben, können es auch attraktive Frauen sein – ich werde schon genug veralbert, finde es unerträglich und mache das nicht mit!
– Gerne will ich meine Umwelt in Frieden leben lassen, solange sie mir meinen Frieden lässt, sonst kann ich sehr nachtragend sein.
– Ich bin es zudem gewohnt, für mich alleine zu leben und brauche nicht viele Menschen um mich herum. Ich muss also nicht kuschen, um mit Leuten den Kontakt zu erhalten, angenehmer ist dann der Kontaktabbruch.
– Von Natur bin ich ein freiheitsliebender und freiheitsrespektierender Mensch – und stehe damit immer wieder alleine da, weil mein Wesenszug anscheinend in der westlichen Wertegemeinschaft der freien Welt nicht respektiert wird.

Einige Randgedanken zum Freiheitskampf trotz Stigma

39:52 – viele sind seit Jahrzehnten im Thema, ich habe immerhin zehn Jahre Erfahrungen gesammelt
– Aktivismus ist keine leichte Aufgabe, da es viel Arbeit macht und einem Undank sicher ist
– ich möchte für Privatzwecke anbauen, verarbeiten, besitzen und konsumieren dürfen, ich wünsche die realistische Möglichkeit, mich in diesem Segment als kleiner Mittelständler behaupten zu können
– andere wollen als Aktivisten ihr Pöstchen sichern, groß rauskommen und würden uns dafür glatt verkaufen – die meisten werden wohl kläglich scheitern und wir nehmen daran Schaden
– wer das große Geld hat, kann auf den regulären Arbeitsmarkt zugreifen und ist auf solch kontraproduktive Kreise kaum angewiesen
– in der Legalize-Szene sind eher beeinträchtigte Patienten, im Drogenkrieg Verunfallte oder Leute anzutreffen, die ihre Hobbys trotz Stigma zum Einkommen machen
– das eigentliche Geschäft machen doch hinterher diejenigen, die bereits am Verbot kassierten – die aalglatten Anzugträger und vermögenden Aktionäre
– wenn ich als Legalize Aktivist buckle, erhalte ich als Dank allerhöchstens einen Tritt und keine Anschlusskarriere
– so wird es doch den allermeisten anderen ergehen, da wir bei dieser Finanz-Gesellschaft nicht mithalten oder nicht akzeptiert werden
– wer in Hoffnung auf ein Pöstchen diesen Kreisen zuarbeiten will, macht sich lächerlich – nur mit der Legalisierung für uns alle können wir alle gewinnen!
– ich suche mir meine Nische und habe meine Existenz unabhängig zum undankbaren Freiheitskampf ums Kraut

Weswegen ich in diesen Kreisen bleibe

45:56 – es gibt immer viele Leute, mit denen ich nicht reden, denen ich nichts erklären kann, da sie nicht verstehen wollen oder können, da sie meinen Lebensweg nicht kennen
– gerade die kleine heile kleinbürgerliche Welt mit ihren einfachen Lebensweisheiten widert mich auf Dauer an und wird unerträglich
– meine karrierebremsenden Freunde werde ich deswegen auch weiterhin im linksverdrogten Umfeld finden, da diese Leute es bereits kennen und verstehen, ohne dass ich was erklären muss

Weitere Zeitmarken:
44:53 Warum erkläre ich denen das nicht?
47:38 Sind wir am Gewinnen?
48:06 Jubiläum – eigentlich ein schönes Ereignis!(?)
53:00 wie Kühe Löcher in die Luft glotzen
55:34 im eigenen Wirkungsradius mal das Maul aufmachen

Wir wollen im Freiheitskampf ums Kraut die Reefer Madness der Justitia für immer loswerden!
Vor dem Freiheitskampf ums Kraut kam erst noch Justitia mit Reefer Madness

Freiheitskampf ums Kraut – sind wir am Gewinnen?

Ich mache also trotz Stigma in der Öffentlichkeit weiter, nur, dass ich in eine weitere Entwicklungsphase eingetreten bin. Die Legalisierung wird nun wohl wirklich innerhalb von Jahren auch nach Deutschland kommen, aber vermutlich etwas anders, als die meisten es sich wünschen. Für die Medien als gut durchdachte und sinnvolle Lösungen verkauft bleiben wir hinter dem Vorhang wohl auch weiterhin die Verladenen. Das haben wir dann möglicherweise auch einigen aus unseren „eigenen“ Kreisen zu verdanken, die wir im Freiheitskampf ums Kraut oder eben deren Pöstchen in der Öffentlichkeit nicht bremsen konnten?

Genau das denken sich viele, womit die Euphorie in der heißen Legalize-Phase übersichtlich bleibt. Wir sind es seit Jahren gewohnt, doch nur verkauft und verladen zu werden. Deswegen bin ich mit meinen durchwachsenen Eindrücken und Ansichten für viele, aber sicherlich nicht für alle repräsentativ.

Mir geht es vordergründig nicht um nachwachsende Rohstoffe, bessere Gesundheitsfürsorge, Steuergelder oder Arbeitsplätze. Das sind gute und sinnvolle Argumente für alle, die das eigentliche Problem nicht verstehen können. Mir geht es zuallererst um Freiheitsrechte zu denen gehört, dass ich nicht theoretisch, sondern realistisch umsetzbare Möglichkeiten habe. Künstlich überzogene Preise oder ein vorsätzlich unattraktives Angebot sind nicht die Legalisierung, die ich will – ich will mich mit Eigenanbau, der pro Kopf mit mehreren Kilos im Jahr geduldet wird, dem Markt entziehen können.

Zum Kernartikel: Leben und Arbeit eines Legalize Aktivisten

Ich will Freiheitsrechte für erwachsene Menschen, selbst wenn diese durch ihre freie Entscheidung möglicherweise Schaden nehmen. Wer nicht verstanden hat, dass es bei der Legalisierung um einen Freiheitskampf geht, hat noch gar nichts verstanden!

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