Reggae in Bayern – Hans Söllner live

Auf der Cannabis XXL 2015 – melodic version

Die Cannabis XXL im Jahr 2015 war seit Jahren die erste Hanfmesse in Deutschland und vermutlich die allererste in Bayern. Das Highlight und zugleich der krönende Abschluss der Veranstaltung war am Sonntagabend Hans Söllner live – ein echter „Eingeborener“, der Reggae in Bayern spielt. Vorab gab der Musiker mit bayrischem Dialekt bei herrlichem Sommerwetter Autogramme. Söllner Fans kamen teils nur wegen ihm zur Cannabis XXL, die jeden Aussteller und Besucher brauchte, um das Thema Cannabis in Bayern wieder bayrisch zu machen. Mit mehr positiver Resonanz hätten die Veranstalter mit ihren vielen ehrenamtlichen Helfern das Thema rund um die Cannabis Legalisierung noch erfolgreicher in die bayrische Medienwelt getragen.

Die Hans Söllner live – melodic version erscheint jetzt auf dem YouTube Channel Hanftube und damit auch auf Hanftube.de. Die ungeschnittene Version ist derzeit auf dem YouTube Channel Hanf-Magazin das meist gesehene Video. Söllner Fans haben entschieden, das Video geteilt und damit viele Reggae Fans erreicht. Der bayrische Dialekt trifft nicht jeden Geschmack sowie Hans Söllner mehr als ein Musiker ist. Er ist ein Freiheitskämpfer, der seit Jahrzehnten in Bayern, dem deutschen Texas, der Prohibition die Stirn bietet und seine Meinung laut verkündet. Hans Söllner live – melodic version ist deswegen auf das angenehmere Hörerlebnis gekürzt. Dass wir endlich Cannabis legalisieren müssen, haben wir doch alle schon so oft gehört, dass es uns wieder hoch kommt. Neben den anspruchsvollen Themen braucht der Mensch auch seine Freizeit und Entspannung – natürlich in freier Eigenregie. Wer möchte, soll sich seinen Joint rauchen oder seine Marihuana Pflanze anbauen, alles andere ist inakzeptabel.

Hans Söllner live Video

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Vom Junkie zum Kiffer, vom Fixer zum Cannabis Patienten

Ernst Schmidbauer im Interview zur Drogensucht

Die Einstiegsdrogen Theorie besagt, dass man Marihuana raucht, es einem irgendwann zu schwach ist und der Umstieg auf Heroin vorprogrammiert ist. Ernst Schmidbauer ist nur einer von vielen, der vom Junkie zum Kiffer wurde. Er gehört sogar zu den anerkannten Cannabis Patienten, die ihr medizinisches Marihuana aus der Apotheke holen. Die Ärzte verschreiben es Ernst nicht als Substitution bei Heroinsucht, sie verschreiben es gegen seine Fibromyalgie. Dennoch hilft ihm dieses medizinische Marihuana auch als Substitution bei Heroinsucht. Ernst Schmidbauer wurde vom Fixer zum Cannabis Patienten. Im Interview geht es um Drogensucht, Knast, Therapie und seine Erkrankung.

Interview mit Ernst Schmidbauer zu seiner Heroinsucht und seinem Leben als Cannabis Patient

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Repression gegen Cannabis Patienten im Notstand

Magda und Heiko im Interview zu ihrem zivilen Ungehorsam

Cannabis Patienten können ab März 2017 zum Arzt gehen und sich ein BtM Rezept für Marihuana aus der Apotheke verschreiben lassen. So zumindest die Erklärung für die Öffentlichkeit, Repression gegen Cannabis Patienten gehöre der Vergangenheit an. Wirklich? Magda Sebelka und Heiko Hartnagel berichten im Interview ganz andere Sachverhalte. Magda ist mit Mehrfachdiagnose schwer krank, Marihuana wendet lebensbedrohliche Asthma- und Epilepsie-Anfälle ab. Sie erhält keine Kostenübernahme und kann keine 3000 Euro pro Monat für Marihuana aus der Apotheke aufbringen. Sie befindet sich als Cannabis Patientin im Notstand, baute im zivilen Ungehorsam Marihuana an und machte ihren Eingenanbau im Notstand öffentlich – sie will eine rechtliche Klärung.

Die Repression durch die Staatsgewalt ließ nicht lange auf sich warten. Ende 2017 wurden Magda und Heiko ihre Marihuanapflanzen vor der Ernte bereits abgenommen. Der Eigenanbau im Notstand wurde Heiko angelastet, der für Magdas zivilen Ungehorsam mehrere Wochen in U-Haft musste. Nach diesem einschneidenden Ereignis hat er bei seinem Arzt ebenfalls sein BtM Rezept für Marihuana aus der Apotheke erwirkt, womit auch er nun offizieller Cannabis Patient ist. Der zuständige Staatsanwalt erteilte der Polizei Anweisung, „nach eigenem Ermessen“ bei Heiko Hartnagel eine Haarprobe zu entnehmen.

Interview mit den Cannabis Patienten Magda und Heiko

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Phantomschmerz mit Cannabis ertragen

Bernd Schmidt im Interview zu Diabetes und Amputation – Hanftube 45

Ob seine Amputation direkt auf seine überstandene Diabetes mellitus Typ 2 zurückgeht, dass kann Bernd Schmidt im Interview nicht beantworten. Er musste zumindest einiges für sich tun, um die Diabetes 2 und auch den Phantomschmerz in den Griff zu kriegen. Das echte Bein ist ab, die Beinprothese ist dran, jedoch sind viele Pfunde zurückgekommen, nachdem er vom Außendienst in das Homeoffice wechselte.

Der Phantomschmerz ist chronisch und muss laufend mit Schmerzmedikamenten behandelt werden. Nachdem Bernd Schmidt einst während stationärer Behandlung eher aufgrund von Langeweile merkte, dass er es mit Cannabis ertragen kann, dass er sogar andere Medikamente reduzieren oder absetzen konnte, ging es mit ihm weiter. Andere Schmerzmittel hätten ihn bis in einen Dämmerzustand versetzt, womit er als IT Mitarbeiter nicht mehr fit genug sein kann und möglicherweise unvermittelbar Arbeitslos wäre.

Interview mit Bernd Schmidt zu seinem Schmerzmittel Cannabis

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Drogen legalisieren – Frieden schaffen

Repression ist Drogengeld für Terrorismus

Viele Leute sind der Meinung, dass sie es für andere besser wissen. Viele dieser „Erleuchteten“ fühlen sich zugleich im Recht und in der Pflicht, anderen ihren „guten Willen“ aufzuzwängen, um sie in das „Glück und Seelenheil“ zu führen. Es gibt natürlich nur die eigene oder daran anlehnende Lebensweisen, anderes ist pures Verderben. Wenn es darum geht, andere Menschen in den eigenen Lebensweg hineinzuzwängen oder dem eigenen Willen zu unterwerfen, dann ist Repression nicht allein gegen Drogen das geeignete Mittel. Nur, dass mit Drogengeld leider Krieg und Terrorismus finanziert werden. Würden wir Drogen legalisieren, dann würden wir Frieden schaffen und viele Menschenleben retten – oder wären die Friedhöfe anschließend überfüllt mit Drogentoten?

Portugal hat es im Jahr 2001 vorgemacht. Der Konsum aller Drogen wurde nicht einfach freigegeben, er würde auf sinnvolle Weise entkriminalisiert. Jeder erwachsene Portugiese darf jede Droge bis zu einer festgesetzten Menge besitzen und konsumieren. Bei Auffälligkeiten entscheidet ein Tribunal aus einem Psychologen, einem Sozialarbeiter und einem Juristen. Zusammen mit dem Drogenkonsumenten wird über dessen Situation und geeignete Maßnahmen zur Stabilisierung seines Lebensweges geredet.

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Aus der Szene – Infos rund um Cannabis und Drogen