Beikonsum – Joint mit Feuerzeug vor einer Spirituosenflasche

Alkoholismus – Therapie mit Cannabis

Die Behandlung der Alkoholkrankheit braucht Zeit und Nerven

Nicht jeder Alkoholkonsum mündet in Alkoholismus. Auch beim Alkohol trifft es die einen und die anderen nicht. Einige wollen nicht viel oder regelmäßig trinken und bei anderen ist der Weg mit dem ersten Bier schon vorgezeichnet. Es liegt an den Menschen und ihrem Lebensumfeld. Genauso hilft die Therapie mit Cannabis den einen und den anderen vielleicht nicht. Doch an einer Stelle wird die Therapie mit Cannabis oder eben CBD Extrakten jedem helfen, der ständig zu viel Alkohol trinkt: Cannabis schützt die Organe und Nerven. Ob so oder so, wer wegen seiner Alkoholkrankheit in Behandlung geht, der braucht Zeit und Nerven. Nur langsam entwickelte man sich zum problematischen Alkoholiker und ähnlich langwierig ist der Weg, bis man ein stabiler trockener Alkoholiker ist.

Alkoholismus als Alkoholkrankheit verstehen in Teil 1:
Alkoholentzug allein heilt keine Alkoholsucht

Wird bedacht, dass allein in Deutschland knapp 10 Millionen Menschen laut wissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse zu viel trinken und 74.000 Todesfälle in Folge vom Alkoholkonsum verbucht werden, dann ist man mit seinem Alkoholismus nicht alleine. Es handelt sich um eine Volkskrankheit. Übermäßiger Alkoholkonsum kann das Auftreten von über 200 verschiedener Erkrankungen begünstigt. Mit jedem Glas Bier wird es schlimmer, weswegen der Absprung nicht früh genug erfolgen kann. Cannabis, oder eben ein CBD Extrakt, kann in der Therapie eine wichtige oder sogar die entscheidende Rolle spielen.

Sicherlich sind viele Menschen gegenüber dem Alkoholismus nicht verständnisvoll, doch man ist nur einer von vielen mit Alkoholproblem. Es ist ganz normal, dass es in der Behandlung der Alkoholkrankheit mehrere Rückfälle gibt, bis man gefestigter ist und die Alkoholtherapie gelingt. Das alles sind in Anbetracht der wachsenden Schäden an Körper, Geist und im sozialen Umfeld jedoch keine Gründe, es nicht immer wieder mit der Behandlung der Alkoholkrankheit zu versuchen.

Eine befestigte Insel mit Bäumen im See
Alkoholismus – die trockene Insel erreichen

Trockene Alkoholiker – Flucht in die Ersatzsucht

In Fachkreisen wird von Suchtdruck oder Suchtgedächtnis gesprochen. Hier werden teils nur kurze, aber positiv belegte Konsummomente eingebrannt. Wer über Jahre Alkoholkrank ist, der brennt sich mit jedem Bier sein Alkoholproblem im Suchtgedächtnis fest. So ist es auch mit anderen Süchten, dass diese sich im Suchtgedächtnis manifestieren. Wer als einsichtiger Alkoholiker aus der Entgiftung und vielleicht sogar aus der Alkoholtherapie kommt und nur eben ein paar Kleinigkeiten im Supermarkt kauft, der greift schon reflexartig zum Flachmann im Kassenbereich. Oder aber der trockene Alkoholiker kippt in der kleinsten Stresssituation durch seine persönlichen Trigger um und wird rückfällig.

Der Suchtdruck kann selbst Jahre nach einer Alkoholentwöhnung wieder aufkommen, da die Alkoholkrankheit sich im Suchtgedächtnis manifestiert hat. Damit sich das manifestierte Suchtgedächtnis durch ein Abstinenzphase löscht, müssen bei vielen trockenen Alkoholikern wenigstens 5 oder über 10 Jahre vergehen. Erst dann können sie mit Freunden am Bierstand stehen und sich sicher fühlen.

Über solch eine Zeit widersteht keiner seinem Suchtdruck. Wer als trockener Alkoholiker nicht auf Alkohol rückfällig wird, der sucht sich seine andere „Droge“. Ob es sich um Medikamente handelt, die einen ruhig stellen oder um sedierende Drogen: trockene Alkoholiker tauschen den Alkohol häufig nur gegen etwas anderes, um ihren Suchtdruck in den Griff zu kriegen. Damit wird das Suchtgedächtnis nur auf andere Substanzen umgeschrieben, die Sucht bleibt jedoch erhalten.

An dieser Stelle kommt Cannabis als Therapie ins Spiel. Cannabinoide schädigen die Organe nicht und selbst das berauschende THC wird von den meisten sehr gut vertragen. Mit einer geringen Dosis Cannabis kommt der trockene Alkoholiker durch den Tag, am Abend kann er jedoch ein High erleben. Wer seinen Geist nicht zu sehr erweitern möchte, der konsumiert anstelle von einem Sativa ein Indica oder wählt Marihuana mit geringem THC und hohem CBD Gehalt.

Therapie mit Cannabis kann Suchtgedächtnis löschen

Sicherlich muss bei der Wirkweise von Cannabis noch viel geforscht werden, da neben zig Cannabinoiden auch Terpene, Terpenoide und Flavonoide in die Wirkung rein fließen. Damit gibt es unzählige Marihuana Sorten, womit praktisch jeder sein Marihuana finden kann, noch keiner ist vom Kiffen gestorben. Je nach Marihuana Sorte sind meist THC und/oder CBD in großen Mengen enthalten. Wer keinen Rausch möchte, der wählt ein Marihuana mit sehr wenig THC und viel CBD oder weicht auf ein CBD Extrakt aus.

Neben THC (Tetrahydrocannabinol) ist bereits CBD (Cannabidiol) gut erforscht. Es wurde sogar wissenschaftlich belegt, dass Cannabidiol die Fähigkeit hat, das Suchtgedächtnis zu löschen. Dieses ist jedoch ein langwieriger Prozess. Ein trockener Alkoholiker müsste sich über Jahre mit CBD Cannabis oder CBD Extrakten substituieren, um sein Suchtgedächtnis wirklich zu löschen. Doch während der Anwendung von Cannabis als Therapie schwindet bereits der Suchtdruck. Wer an der Supermarktkasse entlang muss, hat nicht automatisch einen Flachmann gekauft. Der trockene Alkoholiker kommt besser durch diese jahrelange Phase, in der sich bei vielen ein Rückfall nach dem anderen reiht.

Weiterhin schützen verschiedene Cannabinoide die Organe und Nerven. Diese werden immerhin durch langjährigen Alkoholkonsum angegriffen. Das bedeutet, dass Alkoholiker ohne Willen zur Therapie dennoch Cannabis oder eben ein CBD Extrakt nutzen sollten, da dieses die alkoholbedingten Erkrankungen abfedert oder sogar abwendet. Man müsste also noch gar kein Alkoholiker sein, um die Folgen von einem problematischen Alkoholkonsum durch Cannabis abfedern zu können. Weiterhin ergänzen sich die Wirkungen von Alkohol und Cannabis, wodurch im Normalfall deutlich weniger getrunken wird. Außerdem kann Alkohol enthemmen und auch aggressiv machen. Cannabis wirkt diesen Begleiterscheinungen vom Alkoholismus entgegen.

CBD Tropfen mit 15% CBD Gehalt
CBD Tropfen können das Suchtgedächtnis der Alkoholkrankheit löschen

Die Alkoholkrankheit rächt sich im Alter

Der eigene Alkoholismus oder auch der Alkoholkonsum im Bekanntenkreis werden gerade von jungen Menschen nicht als problematisch erkannt. Wer jung ist, der kann noch arbeiten, feiern und mit wenig Schlaf im Alltag bestehen. Man tobt sich aus, so machen das alle, so haben das schon die Eltern und auch Großeltern gemacht. Während beim Cannabis der problematische Cannabiskonsum bei Jugendlichen geradezu in einer gesellschaftlichen Hysterie angeprangert und verschriehen wird, so gering fallen im Normalfall die langfristigen Folgen aus. Jugendalkoholismus ist ebenfalls ein Thema, hat aber einen ganz anderen Stellenwert. Durch jugendliche Problemkiffer wird immerhin jeglicher nicht medizinischer Cannabiskonsum stigmatisiert und gesellschaftlich geächtet.

Genauso können sich Jugendliche einige Lebensjahre oder ihren ganzen Lebensweg auch mit Alkohol verbauen. Doch der ständige übermäßige Alkoholkonsum holt selbst die weniger problematischen Trinker im Alter wieder ein. Wer über Jahre Alkoholkrank ist und sein Leben noch bestreitet, der kann anhand älterer Alkoholiker sehen, dass diese Zeit irgendwann vorüber ist. Die Schäden an Körper und Geist sowie im sozialen Umfeld werden mit der Zeit größer und übermächtig. Beim Cannabiskonsum kann es hingegen umgekehrt sein. Hier knicken einige Jugendliche wirklich erst einmal ein. Doch meistens fangen diese sich von ganz alleine und können trotz weiterem Genusskonsum von Cannabis ihr Leben wieder alleine bewältigen.

Im Laufe der Zeit wird aus dem Genusskonsum von Cannabis bei vielen wegen ihrem Altersgebrechen ein medizinischer Cannabiskonsum. In ähnlichen Zeitabständen werden einige Alkoholiker zu trockenen Alkoholikern, da sie bereits so kaputt sind, dass sie nicht mehr weitertrinken können. Wer in jungen Jahren erkennt, dass er ständig zu viel Alkohol trinkt, der sollte es vielleicht einmal mit Cannabis probieren. Wenn die Alkoholkrankheit einen gar nicht erst packt, dann kann auch weiterhin bei entsprechenden Anlässen mitgetrunken werden. Mit Cannabis oder auch durch die nicht psychoaktiv wirkenden CBD Extrakte lässt sich bei einigen vielleicht das Schlimmste vermeiden.

Abstinenz, Ersatzsucht oder Therapie mit Cannabis?

Jeder Süchtige und damit auch jeder Alkoholkranke ist einzeln zu betrachten. Neben den jeweiligen Einzelpersonen spielen sehr viele weitere Faktoren mit in das Alkoholproblem hinein. Für einige mag es wirklich das Richtige sein, komplett von allem abzulassen und sich durch einige Rückfälle in die Abstinenz zu retten. Doch vermutlich gelingt für die meisten Alkoholkranken dieser Absprung aus dem Alkoholismus nicht durch den prompten Einschnitt zur Abstinenz.

Nicht jeder springt auf Cannabis als Therapie an. Einige mögen vielleicht die Wirkung vom THC nicht. Oder es besteht noch kein Wille, um vom Alkohol Abstand zu nehmen und es wird als unangenehm empfunden, wenn durch die THC-Wirkung weniger Alkohol durchgeht. Genauso denken nicht allein viele Alkoholkranke, die ihren Alkoholkonsum als Leistung werten.

Dann sollte jedoch die Therapie mit CBD Extrakten versucht werden. Möglicherweise reicht das allein nicht, möglicherweise sind in Stressmomenten sedierende Medikamente nötig, um nicht direkt den nächsten Rückfall zu erleiden. Aber auch dann kann die Therapie durch Cannabis oder eben CBD Extrakte ergänzt werden, um geringere Dosierungen für sedierende Medikamente zu benötigen. Mit etwas Glück können diese nach einer Stabilisierung reduziert und abgesetzt werden, womit dann alleinig das CBD Extrakt oder eben Cannabis für die langjährige Therapie genügen würden.

Alkoholismus sollte in vielen Situationen also nicht mit der abrupten Abstinenz beantwortet werden. Es gibt selbst Ansätze zu einer akzeptierenden Therapie, in der Alkoholiker ohne körperliche Entzugssymptome weiterhin gelegentlich trinken dürfen. Selbst der Ansatz zu Trinker-Altenheimen oder Trinker-Wohngruppen wird bereits umgesetzt. Das Ziel lautet, dass Alkoholkranke im geschützten Rahmen gesünder leben und weniger, sowie seltener Alkohol trinken. Auch hier können CBD Extrakte aufgrund ihrer schützenden Wirkung für Leber und Nerven eingesetzt werden, um die Betroffenen gesund zu halten.

Vaporizer mit frischem und verbrauchtem Marihuana
Vaporisieren macht die Therapie mit Cananbis gesünder

Behandlung vom Alkoholismus – das Umfeld muss stimmen

Neben dem körperlichen und leider auch geistigen Verfall ist zugleich der gesellschaftliche Abstieg beim Alkoholismus meist nur eine Zeitfrage. Es kann zehn oder 20 Jahre gut gehen, dennoch wird die Alkoholkrankheit jeden irgendwann einholen. Wer aus diesem Alkoholsumpf raus möchte, der kann nicht einfach nur Körper und Geist durch Mediziner behandeln lassen. Auch Cannabis als Therapie wird wenig helfen, wenn man sich bereits in einem sehr verkommenen Umfeld bewegt. Wem die Wohnung verschimmelt, wer kein Geld für Miete und Essen hat und wessen Freunde allesamt genauso dastehen, der kann seine Alkoholkrankheit auch mit Cannabis oder CBD Extrakten nicht überwinden.

Neben Körper und Geist muss also auch das ganze Umfeld „behandelt“ werden. Wer als trockener Alkoholiker nicht stabil ist, der muss sich zwingend von seinen Säuferfreunden und auch den Trinkerorten trennen. Man kann nicht mehr in die Fußballkneipe, muss langjährige Bekanntschaften erst einmal stehen lassen und zieht am besten in eine andere Gegend oder vorübergehend in eine Wohngruppe.

Beim Drogen- oder auch Alkoholkonsum entscheiden Set und Setting über die Wirkung. Wer sich bereits schlecht fühlt oder in einer düsteren Atmosphäre Alkohol trinkt, der wird schneller depressiv, ausfallend oder sogar gewalttätig. Genauso ist es bei der Behandlung vom Alkoholismus, dass Set und Setting über das Befinden entscheiden. Wer sich gut motiviert an schönen Orten oder im geschützten Rahmen bewegt, der hat viel höhere Chancen, dass seine Behandlung vom Alkoholismus mit wenigen Rückfällen gelingt.

Marihuana outdoor in der Blütenbildung
Weswegen nicht Outdoor Marihuana für die Behandlung anbauen dürfen?

Der Therapie mit Cannabis eine Chance geben

Zur erfolgreichen Alkoholtherapie gehört zuallererst die Einsicht beim Betroffenen, dass er in seinem Leben dringend etwas ändern muss. Wer durch Alkoholismus bereits richtig am Ende ist und entweder früh sterben oder sich ändern muss, der hat in schwierigen Lebensverhältnissen gegen starken Suchtdruck zu kämpfen. Der Alkoholkranke muss sein Suchtgedächtnis im geschützten Umfeld erst einmal verblassen lassen, um stabilisiert durch den Alltag zu gehen. Die Ersatzsucht mit Medikamenten oder Drogen ist also naheliegend. Wer sein Alkoholproblem lediglich mit einer anderen Sucht austauscht, der muss sehr darauf achten, dass er sich für mildere Substanzen entscheidet. Ob Medikamente oder Drogen, in beidem schlummert ein hohes Abhängigkeitspotenzial mit den damit verbundenen Problemen.

Wer sich von seiner Alkoholkrankheit verabschieden möchte oder von Medikamenten oder Drogen wieder mehr Abstand gewinnen will, der sollte sich die Therapie mit Cannabis vor Augen führen. Sicherlich kann THC einen berauschen, den Antrieb schwächen und in Einzelfällen alles schlimmer machen. THC macht jedoch nicht körperlich abhängig, schädigt nicht die Organe und bei den allermeisten nicht den Geist. Wer dennoch kein Risiko eingehen möchte, der sollte CBD Extrakte probieren. Je nach Person reichen vielleicht schon 10 bis 50 mg in drei bis vier Dosierungen über den Tag verteilt, bei anderen wären möglicherweise auch ein paar 100 mg täglich einzunehmen, um den Suchtdruck genügend zu dämpfen. In jedem Fall wird CBD dazu beitragen, das Suchtgedächtnis zu löschen, womit der trockene Alkoholiker mit Glück nach einigen Jahren bereits wieder stabil durch sein Leben geht und nicht bei jeder Stresssituation wieder umkippt.

Alkoholismus als Alkoholkrankheit verstehen in Teil 1:
Alkoholentzug allein heilt keine Alkoholsucht

Quellen und weiterführende Informationen:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26833888
https://www.hindawi.com/journals/cjgh/2018/9430953/

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