Hanftube – Cannabis & Drogen – Szeneinfos https://hanftube.de Konsum, medizinische Anwendung, Repression – Freiheitskampf gegen Marktmacht – die Realität hinterm Medienvorhang ist anders! Klickst du die rote Pille? Tue, 28 Jul 2020 12:55:08 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.2 https://i2.wp.com/hanftube.de/wp-content/uploads/2018/12/cropped-favicon-1.png?fit=32%2C32&ssl=1 Hanftube – Cannabis & Drogen – Szeneinfos https://hanftube.de 32 32 169342400 Nachwachsende Rohstoffe – Green Deal mit Hanf https://hanftube.de/nachwachsende-rohstoffe-green-deal-mit-hanf/ https://hanftube.de/nachwachsende-rohstoffe-green-deal-mit-hanf/#respond Tue, 28 Jul 2020 12:41:00 +0000 https://hanftube.de/?p=2457 Weswegen ein Green Deal mit Hanf? Nachwachsende Rohstoffe müssen überall wachsen und viel Biomasse bilden, die sich flexibel einsetzen lässt. Deswegen Hanf!

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Biomasse aus Hanf ist so vielseitig einsetzbar wie Erdöl!

Immer mehr Menschen wollen wenigstens im bescheidenen Wohlstand leben – unsere Welt befindet sich im Wandel. Es ist nicht allein ein Technik-, sondern auch ein Rohstoffwandel. Wenn wir unsere Lebenswelt für künftige Generationen erhalten möchten, müssen wir den CO² Ausstoß senken, weniger Giftstoffe freisetzen, Nutzflächen erhalten und eine Kreislaufwirtschaft etablieren. Genau deswegen wollen viele vom Rohöl weg und entdecken nachwachsende Rohstoffe wie den Hanf. Dieser wächst in nur 100 Tagen auf eine Größe von über vier Metern heran. Biomasse aus Hanf lässt sich in zehntausenden Produkten verwenden. Sie ist damit fast so vielseitig einsetzbar wie Erdöl. Wer den Green Deal will, muss deswegen auch den Hanfanbau einfordern.

Einst war Hanf bereits für die Textilindustrie und damit Segelschifffahrt unentbehrlich. Er war und ist zugleich ein vielseitiger Rohstoff für Baustoffe. Hier folgt deswegen eine Artikelserie, die den Fokus auf diese Aspekte legt.

Biomasse aus Hanf – enthalten in diesen Baustoffen:

Hanfdämmung – ökologischer als Mineralwolle
Nachhaltig bauen – Hanfbeton und Hanfsteine

Weitere Rohstoffe und Produkte aus und mit Hanf:

Nutzhanf, ökologisch gesünder als Baumwolle

Kein Green Deal ohne Hanf – nachwachsende Rohstoffe müssen vielseitig und ertragreich sein!
Nachwachsende Rohstoffe für den Green Deal – Hanf darf nicht fehlen!

Kein Green Deal ohne Hanf

Es gibt einige Pflanzen, die sehr schnell sehr viel Biomasse bilden. Es gibt deswegen viele nachwachsende Rohstoffe. Doch diese wachsen nicht überall und lassen sich nicht für jeden Verwendungszweck sinnvoll einbringen. Hanf wächst zwar nicht in der Wüste, doch fast überall finden sich geeignete Flächen.

Hanfsamen werden mit ihrem Öl zu Farben oder Bindemitteln verarbeitet. Hanfpflanzen liefern mit den Stängeln lange und reißfeste Hanffasern sowie leichte Hanfschäben. Mit dem Bindemittel aus der Ölsaat können direkt Verbundstoffe angefertigt werden. Eine Silage aus Hanf kann wiederum zu Biokunststoffen verarbeitet werden. Es lassen sich auch Pasten für 3D-Drucker produzieren, um einzelne reiß- und stoßfeste Gegenstände anzufertigen.

Sicherlich sind auch andere nachwachsende Rohstoffe für den Green Deal relevant. Doch ohne die Biomassepflanze Hanf wird dieser kaum gelingen.

Öl aus Hanfsamen, Fasern, Leichtbaustoffe, Zellstoff – Hanf liefert Biomasse für unzählige Produkte
Hanf liefert vielseitige Biomasse: Hanfsamenöl, Fasern, Zellstoff, Leichtbaustoffe

Nachwachsende Rohstoffe für die Kreislaufwirtschaft

In einer linearen Wirtschaft werden Rohstoffe erschlossen, verarbeitet und nach ihrer kurzen Lebensdauer entsorgt. In der Kreislaufwirtschaft sollen die Produkte möglichst lange halten und anschließend anderweitig verwendet werden.

Ein wichtiger Aspekt jeder Kreislaufwirtschaft ist ein ressourcenschonendes wirtschaften. Hanf braucht Wasser, Nährstoffe und die Böden dürfen nicht zu schlecht sein. Doch Baumwolle oder Mais brauchen mehr Wasser und Nährstoffe sowie Pestizide eingesetzt werden.

Hülsenfrüchtler binden Stickstoff im Boden. Hanf kann im Wechsel mit Erbsen, Bohnen oder Soja gepflanzt werden. Er verbessert die Böden während die Hülsenfrüchtler diesen mit Stickstoff anreichern. Wer noch andere Kulturpflanzen benötigt, bringt diese in der Fruchtfolge ein.

Während auf vielen Flächen jedes Jahr die gleichen Kulturpflanzen angebaut werden, würde ein sinnvoller Fruchtwechsel die Böden regenerieren. Wenn die giftstofffreien Produkte alt sind, können sie in das Recycling oder auf den Kompost. Auch das schont die Böden und der CO² Kreislauf ist geschlossen. Nicht nur das: Baustoffe aus oder mit Hanf binden den Kohlenstoff über Jahrzehnte! Zugleich wächst die Biomassepflanze Hanf in nur 100 Tagen heran, während Bäume zig Jahre brauchen.

Die Kreislaufwirtschaft soll CO² binden – Baustoffe mit Hanf machen das!
Baustoffe mit Hanf für die CO² bindende Kreislaufwirtschaft

Viele nachwachsende Rohstoffe kombinieren

Hanf ist ein entscheidender Pfeiler für den Green Deal und die Kreislaufwirtschaft vom Acker. Aber auch viele andere Biomassepflanzen sind für den Erfolg entscheidend. Hanf wächst nicht überall gleichgut und lässt sich z.B. an Berghängen nicht wirtschaftlich ernten. Hier wären also Bäume die bessere Wahl. Auf einigen Böden bringen andere nachwachsende Rohstoffe bessere Erträge oder lassen sich einfacher anbauen.

Bislang werden häufig mehrere nachwachsende Rohstoffe kombiniert, um noch bessere Produkteigenschaften zu erzielen. Zudem werden nicht nur für Baustoffe weitere Materialien wie Lehm, Kalk, Sand, Steine oder Schlacken in die Kreislaufwirtschaft integriert. Hier wären Hanfbeton, Straßenbeläge, Verbundstoffe, Biokunststoffe und auch Textilien zu benennen. Doch die Biomassepflanze Hanf lässt sich fast überall sinnvoll einbringen. Sie trägt damit einen entscheidenden Anteil zur künftigen Green Deal Kreislaufwirtschaft bei, die den Erhalt unserer Umwelt und Lebensqualität sicherstellt.

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Nachhaltig bauen – Hanfbeton und Hanfsteine https://hanftube.de/nachhaltig-bauen-hanfbeton-und-hanfsteine/ https://hanftube.de/nachhaltig-bauen-hanfbeton-und-hanfsteine/#respond Sun, 28 Jun 2020 12:43:48 +0000 https://hanftube.de/?p=2439 Energetisch sanieren oder ökologisch bauen? Hanfbeton und Hanfsteine, die bessere CO2-Bilanz und für Allergiker geeignet – das Haus vom Acker wächst nach!

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Das Haus vom Acker – ökologische Baustoffe verbessern die CO2-Bilanz

Beim Haus, das auf dem Acker wächst, darf Hanf als ökologischer Baustoff nicht fehlen. Dieser wird mit Kalk, Lehm oder anderen Baumaterialien verarbeitet, beispielsweise als Hanfbeton vor Ort oder als Hanfsteine im Werk. Bei der Herstellung oder Verarbeitung der Baustoffe wird Energie verbraucht. Wer enkelgerecht und damit nachhaltig bauen möchte, ist beim Hanf deswegen richtig. Die CO2-Bilanz kann für Hanfbeton und Hanfsteine ins Negative rutschen: Es wird mehr CO2 gebunden, als während der Herstellung, dem Transport und dem Bauvorgang verbraucht wird.

Doch ökologische Baustoffe können mehr: Wird das Haus vom Acker irgendwann wieder abgerissen, werden Hanfbeton und Hanfsteine zerkleinert, um sie schonend in die Naturlandschaft zurückzubringen. Für konventionelle Baustoffe muss hingegen teils nicht mehr die Mülldeponie, sondern die noch teurere Deponie für Sondermüll angefahren werden.

Nicht allein die CO2-Bilanz der Herstellung, sondern auch später beim Heizen oder Kühlen entscheidet, ob es wirklich ökologische Baustoffe sind. An dieser Stelle kann Hanf in fast allen Bereichen trumpfen oder wenigstens bei gängigen konventionellen Baustoffen mithalten. Es kommt aber auch auf die richtige Produktion und Verarbeitung an, ob Hanfbeton oder Hanfsteine gute Dämmwerte entwickeln. Wird alles richtig gemacht, sind die Dämmwerte nicht allein gut, sondern verbessern zugleich das Raumklima.

Nachwachsende Baustoffe atmen, doch Hanf hat weitere Vorteile. Er ist sehr leicht, gegen Nässe beständig, schimmelt nicht und ist mit einer entsprechenden Verarbeitung feuerresistent. Hanfbeton oder Hanfsteine sind deswegen sehr interessante Baumaterialien für das nachhaltige Bauen.

Die ganze Themenserie:

Nachwachsende Rohstoffe – Green Deal mit Hanf

Hanfbeton anrühren – Wasser, Kalk und Hanfschäben, schon kann man nachhaltig bauen
Wasser, Kalk und Hanfschäben, durchrühren, einfüllen, kurz abwarten, fertig ist der Hanfbeton

Das Haus vom Acker – nachhaltig bauen ist enkelgerecht

Hanf ist nicht der einzige nachwachsende Rohstoff sowie benötigter Kalk und Lehm abgebaut werden. Diese Baustoffe aus und mit Hanf sind beständig und können mit etwas Instandhaltung Jahrhunderte bestehen. Während dieser Zeit eignet sich das Haus vom Acker selbst für empfindliche Kleinkinder oder Allergiker. Danach kann alles für den Straßenunterbau verwendet werden. Noch besser: Solange der Bauschutt sich gut trennen lässt, kann er zermahlen und erneut als Baumaterial verwendet werden.

Auch viele konventionelle Baumaterialien sind nicht giftig. Doch sie haben eine sehr schlechte CO2-Bilanz oder werden mit anderen bedenklichen Baustoffen verarbeitet. Die Zusatzstoffe in Fassadenfarbe, Dämmmaterial, Schüttmaterial oder Verbundstoffen sollen Schädlinge und Schimmel abhalten oder eine Feuerresistenz gewährleisten. Ein guter Teil dieser Baustoffe darf also nicht offen im Wohnbereich eingesetzt werden.

Baumaterialien, die aus Hanf oder mit Hanf gefertigt werden, sind hingegen meist unbedenklich. Die Lebensdauer sowie die Entsorgung solch ökologischer Baustoffe ist deswegen enkelgerecht. Konventionelle Baustoffe sind im ersten Moment nur deswegen günstiger, da die Folge- und Entsorgungskosten später anfallen.

Für die bessere CO2-Bilanz das Haus vom Acker bauen, betonieren mit Hanf ist nachhaltig!
Das Haus vom Acker bauen – betonieren mit Hanf verbessert die CO2-Bilanz

Nachhaltig bauen mit Hanfbeton und Hanfsteinen – Vorteile

  • Hanf wächst nach und wird im selben Jahr geerntet
  • die Hanfpflanze lässt sich auf benötige Materialeigenschaften optimieren
  • Hanf ist im Ackerbau eine der stärksten Biomasse-Pflanzen überhaupt
  • Kalk, Lehm oder andere benötigte Baustoffe sind regional verfügbar und ungiftig
  • Hanfbeton oder Hanfsteine entstehen in unmittelbarer Nähe
  • Hanf ist ein sehr beständiger nachwachsender Rohstoff für Baustoffe
  • Baustoffe aus oder mit Hanf sind leicht und haben gute Dämmwerte
  • Hanfbeton und Hanfsteine dämmen, atmen und regulieren das Raumklima
  • das Haus vom Acker eignet sich für Kleinkinder und empfindliche Allergiker
  • Hanfbeton und Hanfsteine können mehr CO2 binden, als für ihre Produktion notwendig ist
  • wird das Haus nach einer langen Lebensdauer abgerissen, können Hanfbeton und Hanfsteine zerkleinert der Natur zurückgeführt werden

Das Haus vom Acker – noch vorhandene Nachteile

  • derzeit sind Hanfbeton und Hanfsteine noch unüblich und damit teuer
  • nicht nur für die Herstellung, sondern auch die Verarbeitung sollen Erfahrungswerte vorliegen – häufig findet sich in der Region kein passender Bauunternehmer
Wer mit Wasser und Hanfschäben Hanfbeton anrühren will, benötigt den richtigen Hanfkalk
Hanfkalk bindet die Hanfschäben und sorgt für Stabilität. Mehr Hanfkalk ergibt stabileren Hanfbeton.

Hanfbeton – die Verarbeitung

Es gibt bereits einige Hersteller, die Baumaterialien für Hanfbeton anbieten. Beim Auftrennen vom Hanfstängel bleiben Hanfschäben und Hanffasern über. Hanfschäben sind kleine Stückchen und werden mit Kalk und Wasser gemischt. Schon entsteht ein schnell aushärtender Hanfbeton. Dieser muss also zügig verarbeitet werden. Zudem ist nicht jeder, sondern nur sogenannter Hanfkalk geeignet. Es gibt aber auch die Möglichkeit, Hanf mit Lehm zu verarbeiten. Daraus entstehen aber nicht immer tragende Wände.

Zumindest kann der Hanfbeton in eine Schalung gefüllt werden. Je nach Mischung dauert ein Aushärten nur 15 Minuten, womit die Schalung versetzt werden kann. Es können an einem Tag direkt mehrere Schichten hoch gegossen werden. Genauso ist es aber möglich, Hanfbeton auf eine Wand oder Schalung zu spritzen. Dazu wird eine passende Betonpumpe benötigt. Der Hanfbeton wird entweder sehr gleichmäßig aufgetragen oder noch etwas geglättet.

Hanfbeton eignet sich für Wände, Böden oder als leichte Ausführung für die Dämmung vom Dach. Für Böden wird er aber noch mit einem Hanfestrich versiegelt. Dieser wird anders gemischt und ist fester.

In der heutigen Zeit wird alles rationalisiert. Wenn Hanfschäben und Kalk als Baustoffe bereits leicht sind, frisst der Transport weniger Energie. Wasser sollte es vor Ort geben, doch dieses dunstet nach einem Aushärten aus. Damit ist Hanfbeton sehr leicht im Vergleich zu tragendem konventionellen Beton. Dennoch wird er sehr fest und tragfähig. Das bedeutet, dass ein Haus vom Acker über mehrere Etagen weniger Gewicht tragen muss. Auch das verbessert die Energie- und damit CO2-Bilanz, weil für die gleiche Gebäudehöhe weniger tragendes Material benötigt wird.

Nicht nur für Allergiker: Nachhaltig bauen mit Hanfbeton – CO2 binden, gut dämmen und später billig entsorgen
Wer nachhaltig bauen will, speichert mit Hanfbeton CO2 und hat gute Dämmwerte ohne Giftstoffe

Hanfsteine – Fertigung im Werk

Vielfach möchte der Bauherr für sein Haus vom Acker keine Schalung für Beton oder Hanfbeton anbringen oder könnte es schlecht. Immer dann sind Steine oder eben Hanfsteine ein passender Ersatz. Diese müssen für eine schnelle und sachgemäße Verarbeitung genormt sein, wenigstens bei der Höhe und Breite. Die Hanfschäben werden also im Werk mit Kalk oder Lehm angerührt und in Formen gegossen. Hanfbeton würde in der Form aushärten. Hanfsteine mit Lehm würde man direkt aus der Form nehmen und trocknen lassen.

Ähnlich wie beim Hanfbeton kann der Hersteller mit Mischverhältnissen arbeiten. Es kann mehr oder weniger Kalk beziehungsweise Lehm auf den m³ enthalten sein. Damit kann der Hersteller die Eigenschaften seiner Hanfsteine beeinflussen. Diese können entweder sehr leicht sein und gut dämmen. Sie können aber auch schwer und tragfähiger sein und Wärme speichern. Aber auch die Dicke der Steine und der Innen- sowie Außenputz werden die Dämmwirkung entscheidend beeinflussen.

Genau wie beim Hanfbeton ist das Gewicht der Hanfsteine deutlich geringer, als im Vergleich zu schweren Ziegelsteinen. Das erleichtert den Transport und die Verarbeitung und verbessert damit die gesamte CO2-Bilanz.

Theoretisch können auch große Hohlkammersteine mit Hanfbeton kombiniert werden, solange dieser sich gut in die Hohlkammern einfüllen lässt.

Kalk oder Lehm werden mit Hanfschäben gemischt – leichte oder wie hier schwere Hanfsteine
Kalk oder Lehm werden mit Hanfschäben gemischt – hier schwere und feste Hanfsteine

Hanfschüttung als Trittschallisolierung

Für die bessere Schall- und Wärmisolierung werden die Bodenbeläge nicht mehr direkt auf den Betonboden verlegt. Es wird mit einer Trittschallisolierung gearbeitet, hier kann eine Hanfschüttung verwendet werden. Die Hanfschäben werden für bessere Materialeigenschaften möglicherweise mit Lehm oder anderen Baumaterialien kombiniert. Es bleiben jedoch kleine Stückchen, die auf dem Boden geschüttet, verteilt und gestampft werden. Darauf werden die Böden verlegt. Diese schwimmen sozusagen auf der Trittschallisolierung oder liegen auf tragenden Elementen auf.

Die Hanfschüttung hat für die Trittschallisolierung mehrere Vorteile im Vergleich zu einigen anderen Baumaterialien. Die leichten Hanfschäben sind nässebeständig, schimmeln nicht und ziehen keine Schädlinge an. Zudem können sie später einmal kompostiert werden. Die Hanfschüttung ist für Allergiker geeignet und wird als nachhaltiger Baustoff eine sehr gute CO2-Bilanz mitbringen.

Hanfschäben sind leicht und isolieren, sie werden als Trittschallisolierung oder Hanfsteine und Hanfbeton verwendet
Hanfschäben – Baumaterial für Hanfsteine, Hanfbeton oder auch eine Trittschalisolierung

Haben Hanfbeton und Hanfsteine bessere Dämmwerte?

Begriffe wie energetische Sanierung, CO2-Bilanz, Nachhaltigkeit und nachwachsende Rohstoffe etablieren sich in unserem Denken. Haben Hanfbeton und Hanfsteine bessere Dämmwerte als andere Baumaterialien?

Leichtbausteine haben sich auf Baustellen auch wegen ihrer guten Dämmwerte etabliert. Hanfbeton und Hanfsteine haben bei diesen speziell entwickelten Baumaterialien möglicherweise nicht mehr die besseren Dämmwerte. Diese sind aber nicht alles, da ein Gebäude immer auch etwas atmen muss. Damit wären die Dämmwerte von Hanfbeton und Hanfsteinen immer noch sehr gut; doch insgesamt bleiben ihre Materialeigenschaften, die CO2-Bilanz und spätere Entsorgungskosten überlegen.

Hanfbeton, Hanfsteine, eine Hanfdämmung oder Hanfschüttung und auch Verbundmaterialien aus oder mit Hanf sind meist ungiftig, leicht und atmungsaktiv. Sicherlich kann Hanf als nachhaltiger Rohstoff auch mit Giftstoffen kombiniert werden. Doch meist wollen die Hersteller genau das vermeiden, da sie nachhaltig bauen möchten.

Ökologische Baustoffe aus und mit Hanf nehmen als atmende Baumaterialien die Luftfeuchtigkeit auf oder geben sie wieder ab. Sie puffern damit das Raumklima und verbessern dieses.

Wichtig bleiben jedoch die richtige Wahl und Verarbeitung, damit nachhaltige Baustoffe den konventionellen Baustoffen in Haltbarkeit, Wohnatmosphäre und Dämmwert überlegen sind.

Nachhaltig bauen mit Hanfbeton und Hanfsteinen

Wer das liest, fragt sich, weswegen denn nicht schon unsere Eltern auf ökologische Rohstoffe gesetzt haben. Nun, unsere Ur-Urgroßeltern haben das getan und einige ihrer Häuser stehen noch immer. Dann wurden mit der motorisierten Industrialisierung Fertigbeton, Mineralwolle und vor allem Zuschlagstoffe gegen Schimmel, Schädlinge und gegen die Brandgefahr modern. Der einfache Bürger hat sich nichts dabei gedacht und freute sich über seinen höheren Lebensstandard. Und die Hersteller werden ihre eigenen Produkte nicht schlechtmachen, sondern vermarkten.

Jetzt sind diese bequemen Baustoffe mit schlechter CO2-Bilanz, die nach einem Abriss teils auf der Deponie für Sondermüll landen, nicht mehr neu. Als eine direkte Folge haben wir diese späten Kosten und auch die Umweltschäden vor Augen und denken um. Wir wollen enkelgerecht und damit nachhaltig bauen. Wir wollen nicht mehr Baumaterialien aus oder mit Rohöl herstellen. Diese sollen als nachwachsende Rohstoffe auf dem Acker wachsen und CO2 binden. Giftstoffe sollen vermieden werden, damit die Wohnhäuser sich für Kleinkinder, Allergiker und später für das Recycling oder ein Kompostieren eignen.

Hanfbeton und Hanfsteine oder der Hanf an sich sind nur einige Elemente für das enkelgerechte Bauen. Es gibt andere nachwachsende Baustoffe oder leicht verfügbare Baumaterialien wie Kalk und Lehm. Doch aufgrund seiner beständigen Materialeigenschaften und der sehr guten CO2-Bilanz ist schnell wachsender Hanf einer der entscheidenden nachwachsenden Baustoffe für das Haus vom Acker. Das auch deswegen, da er als regionaler Rohstoff auf heimischen Äckern und nicht irgendwo in Afrika oder Südamerika wächst.

Hier wächst das Haus vom Acker auf dem Hanffeld, Hanffasern und Hanfschäben werden aus den Stielen gewonnen
Hanffeld – das Haus vom Acker aus Hanffasern, Hanfschäben und Hanfsamen für Farben

Wann werden alle nachhaltig bauen und im Haus vom Acker leben?

Nicht mehr nur das theoretische Wissen, sondern auch fertige ökologische Baustoffe sind bereits da. Sie werden zu leicht verwendbaren Baumaterialien verarbeitet. Diese werden durch unterschiedliche Mischverhältnisse oder Verarbeitungstechniken mit verschiedenen Materialeigenschaften angeboten. Jeder kann einen Baustoffhändler finden, der auf nachhaltige Baustoffe setzt. Nachhaltig bauen ist im praktischen Lebensalltag also bereits möglich, weswegen machen es dann so wenige Bauherren?

Bislang werden viele konventionelle Baumaterialien in Mengen hergestellt, mit denen niedrige Stückpreise ermöglicht werden. Diese sind im ersten Moment verfügbarer, günstiger und haben sich im Denken von Architekten und Bauunternehmern etabliert. Auch diese Kreise wissen, dass sie bereits ökologisch bauen können, machen es aber meist nicht.

Ob Hanfbeton, Hanfsteine, Hanfschüttung, Hanfdämmung oder andere Baumaterialien aus oder mit Hanf: Die Nachfrage muss schlichtweg wachsen, damit die Stückpreise für den Bauherren sinken. Viele wollen nachhaltig bauen, können diese Preise aber nicht verschmerzen.

Zudem muss in den Köpfen der Architekten und Bauunternehmen ein Umdenken stattfinden. Sobald sich ökologische Baustoffe sinnvoll einbringen lassen, sollten diese bevorzugt und damit dem Bauherren schmackhaft gemacht werden.

Wer bis dahin nachhaltig bauen möchte, muss für nachhaltige Rohstoffe wie Hanfbeton oder Hanfsteine eben tiefer in die Tasche greifen. Schlimmer noch: Häufig müssen erst einmal Bauunternehmer gefunden werden, die Erfahrungswerte mitbringen, um diese Baumaterialien sachgemäß zu verarbeiten. Dafür kann man enkelgerecht und nachhaltig bauen. Das Haus vom Acker wird sich selbst für empfindliche Allergiker eignen und spätere Folgekosten bleiben überschaubarer.

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Nachwachsende Rohstoffe – Green Deal mit Hanf

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Hanfdämmung – ökologischer als Mineralwolle https://hanftube.de/hanfdaemmung-oekologischer-als-mineralwolle/ https://hanftube.de/hanfdaemmung-oekologischer-als-mineralwolle/#respond Fri, 29 May 2020 10:25:10 +0000 https://hanftube.de/?p=2415 Behaglich wohnen im Winter und Sommer – Hanfdämmung ist ökologischer als Mineralwolle, Hanfmatten stabilisieren das Raumklima, nicht nur für Allergiker!

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Billig dämmen oder richtig? Besseres Raumklima mit Hanfmatten!

Die energetische Sanierung wird aufgrund steigender Energiepreise zum Begriff. Dabei geht es nicht nur dem Allergiker um das behagliche und gesunde Wohnen. Billig dämmen ist deswegen nicht immer richtig. Die Hanfdämmung ist ökologischer, aber derzeit noch deutlich teurer als Mineralwolle. Hanfwolle oder Hanfmatten sind jedoch selbst für Allergiker komplett unbedenklich. Sie halten die Wärme im Winter drinnen, im Sommer draußen und fördern ein gesundes und behagliches Raumklima. Zudem bindet die Hanfdämmung CO² wohingegen die Herstellung von Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle einen sehr hohen Energieverbrauch mitbringt.

Viele Dämmstoffe sollen mit dem Innenraum keinen direkten Kontakt haben, sie verschwinden hinter einer Dampfbremse. Das gilt auch für eine Hanfdämmung, wie es sie als „Thermo Hanf“ bereits lange gibt. Eine normale Dampfbremse ist nur fast zu 100 % dicht und soll verhindern, dass Wind durchzieht oder Feuchtigkeit des Innenraums in die Dämmung ausdünstet und hier zu Feuchtigkeitsschäden führt. Etwas Feuchtigkeit kann jedoch über die Außenwände ausgeschwitzt werden. Die Hanfdämmung ist sehr schimmelbeständig und wird im weitgehend trockenen Zustand nicht verrotten.

Damit könnten Giftstoffe durch die Dampfbremse und andere Baustoffe in den Innenraum gelangen und einen Allergiker belasten. Mineralwolle kann bedenklich sein, eine hochwertige Hanfdämmung ist bereits bei der Verarbeitung komplett unbedenklich. In der Herstellung werden den Hanfmatten für bessere Materialeigenschaften und den nötigen Brandschutz lediglich einige andere Materialien und Zuschlagstoffe beigemengt.

Die ganze Themenserie:

Nachwachsende Rohstoffe – Green Deal mit Hanf

Nachwachsende Rohstoffe – das Hanffeld regeneriert auch noch die Böden und bindet CO²
Das Hanffeld speichert CO², regeneriert die Böden und liefert Rohstoffe

Wie funktioniert die Hanfdämmung?

Dämmstoffe haben einen Dämmwert, der ganz unterschiedliche Eigenschaften mitbringt. Die Dämmung kann vor Wasser, Wärme oder auch Lärm abschirmen. Werden für die energetische Sanierung Hanfwolle oder Hanfmatten verbaut, geht es vorwiegend um die Wärmedämmung. Dennoch wird die Dämmung immer etwas Wärme aufnehmen und damit durchleiten.

Es gibt mehrere genormte Dämmwerte, die einander beeinflussen und als Gesamtes bewertet werden müssen. Die Hanfdämmung funktioniert ähnlich wie Mineralwolle: Eine dickere Dämmung dämmt besser. Die Wärme braucht länger, um durch den Dämmstoff hindurch zu fließen. Ein guter Dämmstoff nimmt weniger Wärme auf und lässt diese nur sehr langsam durchfließen. Die Hanfdämmung kann in diesen Punkten zu den sehr guten Dämmstoffen für eine energetische Sanierung gerechnet werden.

Die Hanfdämmung ist wie Mineralwolle ein luftiges Material. Wenn die Luft sich durch die Dämmung drückt, trägt sie die Wärme und die Dämmung würde kaum noch dämmen. Auch deswegen ist die Dampfbremse wichtig. Durch die Folie entsteht ein geschlossener Hohlkörper, ausgefüllt mit Dämmstoff, der damit eine geringe Wärmeleitfähigkeit hat. Bei einer energetischen Sanierung dürfen diese Details nicht vergessen werden. Auch ökologische Baustoffe müssen akkurat verarbeitet und verbaut werden.

Je nach Wohnlage ist es sogar möglich, dass eine energetische Sanierung mit einer ökologischen Hanfdämmung gefördert und damit bezuschusst wird.

Ökologischer Hanf, der atmende Baustoff

Hanffasern oder Hanfschäben, wie sie in Baustoffen verarbeitet werden, haben weitere sehr positive Eigenschaften. Der ökologische Baustoff Hanf atmet, enthält aber keine Giftstoffe. Das bedeutet, dass er Feuchtigkeit auf- und wieder abgibt, ohne dabei Schaden zu nehmen oder anzurichten. Diese atmenden ökologischen Baustoffe verbessern das Raumklima und vermindern das Schimmelrisiko in Wohnräumen oder auch in den Wänden.

Ein ökologischer und schadstofffreier Baustoff gibt beim Atmen oder auch bei einer Beschädigung der Dampfbremse keine Schadstoffe ab. Selbst mit einer intakten Dampfbremse werden vor allem Allergiker leiden, wenn sich in der Gebäudedämmung viele Giftstoffe befinden. Genauso mindert es das Raumklima, wenn die Außenwände aufgeheizt sind, selbst wenn die Raumluft mit einer Klimaanlage runtergekühlt wird. Die Infrarotstrahlung der aufgestauten Wärme macht einem zu schaffen.

Ökologische Baustoffe, die Wärme nicht gut speichern oder leiten, sind für die energetische Sanierung und das Raumklima deswegen im Vergleich zur Mineralwolle die besseren.

Hanf hat bereits den Vorteil, dass er schon auf dem Acker viel ökologischer als viele andere Feldfrüchte gedeiht. Er kann ohne Pestizide angebaut werden und lockert den Boden auf. Hanf ist ein Bodenverbesserer, durch den intensiv bewirtschaftete Felder ohne Brachzeit regenerieren können.

Hanfschäben dämmen gut, aber eher im Hanfbeton – für die Hanfdämmung sind Hanffasern besser
Hanfschäben bleiben über, wenn Hanffasern aus dem Hanfstängel gebrochen werden

Starre Hanfmatten, Rollmatten, Hanfwolle zum Stopfen

Hanf ist nicht allein ein ökologischer Rohstoff, der CO² bindet und Böden regeneriert. Es handelt sich zugleich um einen der am vielseitigsten einsetzbaren nachwachsenden Rohstoffe überhaupt. Aus den bis zu vier Meter langen Hanfstängeln können Hanfschäben und Hanffasern gewonnen werden. Hanfschäben werden in der Bauwirtschaft eher für Hanfbeton, Hanfziegel oder die Trittschallisolierung verwendet. Sie können auch in Leichtbauplatten einfließen.

Hanfschäben haben wie Hanffasern sehr gute Dämmwerte und sind im Vergleich zu vielen anderen Baustoffen sehr leicht. Hanffasern eignen sich jedoch besser für die Dachsanierung oder für andere Verwendungszwecke, in denen lange Fasern miteinander verwoben sein sollen.

Hanffasern gibt es zum Dämmen als sogenannten Stopfhanf. Diese Hanfwolle kann in Hohlräume reingestopft werden, bis diese ausgefüllt sind. Der Stopfhanf dämmt die Temperatur und auch Schall.

Wie bei Mineralwolle gibt es die Hanfdämmung auch als starre Hanfmatten oder als Rollmatten. Je nach Verwendungszweck lassen sich starre Hanfmatten oder biegsame Rollmatten besser verarbeiten. Diese Matten werden mit speziellen Messern mit Wellenklinge auf Maß geschnitten. Es gibt sie in den Normmaßen, mit denen auf Baustellen gebaut wird.

Das Ständerwerk oder die Dachsparren haben die Breite x, die Hanfmatten oder Rollmatten sind minimal breiter. Damit können sie in die Hohlräume gedrückt werden, schließen dicht ab und eine starre Hanfmatte trägt ihr eigenes Gewicht. Es muss nur noch bei Bedarf die Dampfbremse und dann die Außenverkleidung angebracht werden. Diese Normmaße vereinfachen und beschleunigen die Bauarbeiten, viele teure Arbeitsstunden werden eingespart.

Weswegen sind Mineralwolle oder Dämmplatten aus Styropor bedenklich?

Hersteller wie Rockwool haben ihre Möglichkeiten, damit ihre Mineralwolle oder Dämmplatten nur wenige Giftstoffe enthalten. Nicht nur bei Glaswolle können jedoch die eingeatmeten kleinen Fasern zu schweren Atemwegserkrankungen führen. Die Dampfbremse soll also auch verhindern, dass nach dem Verbauen der Dämmung kleine Fasern in den Wohnraum gelangen. Diese sind damit höchstens für die Bauarbeiter, weniger aber für die Bewohner ein Problem.

Das eigentliche Problem der Mineralwolle ist ihr Energieverbrauch, bei Dämmplatten teils auch die verwendeten Ausgangsmaterialien. Es gibt zwar recycelbare Steinwolle. Im praktischen Alltag stellt sich bei Sanierungen oder einem Abriss eher die Frage der Entsorgungskosten. Einige Dämmstoffe gehören sogar auf den Sondermüll. Eine ökologische Hanfdämmung bindet hingegen CO² und kann kompostiert werden.

In Zeiten, in denen wir weniger Umweltgifte ausstoßen und den CO² Ausstoß drastisch reduzieren wollen, sind Mineralwolle oder Dämmplatten aus Styropor äußerst ungünstige Baustoffe. Eine ökologische Dämmung wächst hingegen auf dem Acker und kann irgendwann einmal auf diesem wieder entsorgt werden. Die Möglichkeiten für eine Entsorgung wären jedoch bereits vor einem Kauf beim Hersteller zu hinterfragen. Immerhin kann auch Hanf mit bedenklichen Stoffen kombiniert verarbeitet werden.

Derzeit ist die Dämmung aus Mineralwolle von Rockwool leider noch deutlich günstiger als die ökologische Hanfdämmung. Aus dem Blickwinkel von Klima und Umwelt wären Hanfmatten hingegen deutlich günstiger als Mineralwolle oder Dämmplatten aus Styropor.

Handelsübliche Dämmstoffplatte mit hohem Verbrauch an fossilen Rohstoffen in der Herstellung
Die nicht kompostierbare Dämmstoffplatte zieht fossile Rohstoffe und Energie

Energetische Sanierung mit Hanfdämmung – Meinungen

Sicherlich wird ein normaler Investor sagen, dass ihm das Raumklima egal sein kann, da er immerhin Rendite machen will. Billig dämmen mit Mineralwolle wäre aus dem Blickwinkel sinnvoller. Wer hingegen seine Wohnräume selber bewohnt, sollte über die Hanfdämmung nachdenken.

Nicht nur Allergiker schwören auf ökologische Baustoffe und erklären, dass ein viel besseres Raumklima erzielt wird. Sie fühlen sich viel wohler, bleiben gesünder und haben weniger Probleme mit Schimmel. Wer das erlebt, empfiehlt ökologische Baustoffe wie die Hanfdämmung gerade für Kinderzimmer oder Allergiker.

Besser schlafen mit dicken Hanfmatten

Die energetische Sanierung kann sich auch im Hochsommer auszahlen. Wenn die Hanfmatten dick genug sind, lassen sie die Tageswärme erst mitten in der Nacht durch. Sie lassen selbstverständlich nur einen Teil dieser Wärme durch. Wichtig ist jedoch, dass dieser Zeitpunkt nicht um 22 Uhr Abends ist, wenn es ins Bett geht, aber draußen noch nicht richtig auskühlt. Wenn diese Wärme jedoch erst ab 2 Uhr Nachts durchkommt, kann sie direkt runtergelüftet werden, ohne dass eine Klimaanlage brummen muss.

Die Lüftungsfenster können mit einem Fliegengitter oder beim Allergiker mit einem Pollengitter gesichert werden. Diese werden in der Nacht geöffnet und am zeitigen Vormittag bereits wieder geschlossen. Damit bleibt die Sommerwärme draußen und das Raumklima bleibt behaglicher. Über Tag kann die Luft durch kurzes Stoßlüften aufgefrischt werden. Die Wärme sitzt immerhin im Mauerwerk, welches die Temperatur puffert.

Neben einer energetischen Sanierung mit Hanfmatten kann im Hochsommer auch der Außensonnenschutz zur Gebäudekühlung beitragen. Zum Thema der nachträglichen Gebäudekühlung gibt es hier umfassende Informationen.

Nicht nur Hanfdämmung aus Hanfwolle isoliert – auch Hanfbeton hat sehr gute Dämmwerte
Hanfbeton dämmt ähnlich gut wie Hanfdämmung aus Hanfwolle

Ökologischer sanieren mit Hanfdämmung

Anhand bisheriger Eindrücke zur Hanfdämmung oder ökologischen Baustoffen im Allgemeinen kommt es auf die richtige Umsetzung an. Hanfmatten werden das Raumklima deutlich verbessern, wenn sie richtig verbaut werden. Es darf keine Wärmebrücken in der Dämmung geben. Auf angrenzenden kalten Oberflächen darf kein Kondenswasser entstehen. Der Wind darf als Wärmeträger nicht durch die luftige Dämmung ziehen.

Hanfdämmung ist damit eines der zielführenden Bauelemente im Gesamtkonzept für ökologisches Sanieren. Hanfbeton oder Hanfschäben als Trittschalldämmung können neben weiteren ökologischen Baustoffen sinnvoll in die Gebäudesanierung oder den Neubau einfließen.

Leider bleibt eine ökologische energetische Sanierung vorerst eher denjenigen vorbehalten, die über die nötige Kaufkraft verfügen. Es gibt auch Lebenskünstler, die aufgrund ihrer Lebenseinstellung oder Allergie einen Sonderweg einschlagen wollen oder müssen. Letztendlich zahlt sich ein ökologischer Lebenswandel immer mit besserer Gesundheit und Zufriedenheit aus!

Die ganze Themenserie:

Nachwachsende Rohstoffe – Green Deal mit Hanf

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Saver Use – Cannabis sicherer konsumieren https://hanftube.de/saver-use-cannabis-sicherer-konsumieren/ https://hanftube.de/saver-use-cannabis-sicherer-konsumieren/#respond Sat, 18 Apr 2020 11:49:08 +0000 https://hanftube.de/?p=2403 Cannabiskonsum: Unwissenheit mündet in Gesundheitsschäden. Saver Use soll aufklären, damit jeder Cannabis sicherer konsumieren kann – hier lesen!

Der Beitrag Saver Use – Cannabis sicherer konsumieren erschien zuerst auf Hanftube – Cannabis & Drogen – Szeneinfos.

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Gesundheitsschäden beim Cannabiskonsum reduzieren

Cannabis wurde verboten, da es schädlich ist – angeblich. Die einstige Drogenkultur ist weitgehend ausgelöscht, aber niemand lässt sich durch Verbote vom Konsum abhalten. Auf dem Schwarzmarkt gibt es keine Qualitätskontrollen, sondern Streckstoffe und andere Drogen. Damit gab es dann wirklich Gesundheitsschäden durch Cannabiskonsum, es entstand ein gesellschaftlicher Schaden. Dem wurde lange Zeit über mit noch härteren Verboten gekontert, die wiederum den Cannabiskonsum nicht eingrenzten. Saver Use Anhänger wollen uns aufklären, damit wir Cannabis sicherer konsumieren können. Auch solche Harm Reduction Maßnahmen wurde verboten, da es eine falsche Signalwirkung sei.

Ist es die richtige Signalwirkung, wenn sich unkundige Cannabiskonsumenten, die sich eben nicht vom Konsum abhalten lassen, Gesundheitsschäden aussetzen, die durch Saver Use leicht zu vermeiden wären? Beobachter des Drogenverbots müssen auch in Deutschland leider feststellen, dass dieses die abzuhaltenden gesellschaftlichen Gesundheitsschäden selber auslöst oder aber intensiviert.

Hier wird erklärt, wie jeder Cannabis sicherer konsumieren kann. Cannabiskonsum ist beim Leser vor Ort vielleicht noch nicht legal, aber möglicherweise im Reiseland. Und genau dann wäre Saver Use die richtige Strategie, um im Sinne von Harm Reduction Gesundheitsschäden zu vermeiden.

Cannabis ohne Tabak konsumieren

Tabak enthält Nikotin. Dieses kann eine sehr starke Sucht auslösen. Zudem ist Tabak eine sehr schädliche Substanz mit kurzer Wirkdauer, die zum ständigen Konsum anleitet, um die entspannende Dosis beizubehalten.

Wer Cannabis mit Tabak raucht, neigt eher zu einem Dauerkonsum. Außerdem macht Tabak die Cannabiswirkung „dreckiger“. Der Tabakjoint hat eine andere Wirkung als ein Purjoint. Wer das einmal gewohnt ist, kann nicht mehr gut auf tabakfreien Cannabiskonsum ausweichen.

Beim Cannabiskonsum lautet also die erste Saver Use Regel, dass der Tabakjoint weitergeht, ohne daran zu ziehen. Wenn, dann wird ausschließlich pur oder mit Tabakersatz geraucht, um Gesundheitsschäden durch Tabakkonsum zu meiden. Aber auch dann wäre zwecks Harm Reduction ein kleiner Purkopf besser, da weniger Rauch entsteht. Auch Haschisch kann pur geraucht werden.

Tabak verursacht Gesundheitsschäden – Harm Reduction für Cannabis: pur rauchen!
Harm Reduction für Cannabis – pur oder mit Tabakersatz rauchen!

Saver Use – Inhalieren, Tropfen oder Edibles?

Beim Cannabisrauchen entstehen schädliche Verbrennungsgase, beim Verdampfen mit einem Vaporizer nicht. Wer seinen Joint ohne Tabak dreht, könnte Marihuana oder Haschisch auch in einem geeigneten Vaporizer verdampfen. In einigen Modellen können selbst Öle, Extrakte oder Kristalle verdampft werden, solange diese kein Speiseöl enthalten. Cannabis im Vaproizer verdampfen wäre bereits gesünder, als dieses zu rauchen.

Viele möchten lediglich die Wirkung, nicht aber ein lästiges Konsumritual. Weswegen nicht ein paar Tropfen einnehmen? Genau das ist möglich und im Sinne von Harm Reduction, wenn passende Extrakte erworben oder hergestellt werden. Diese wirken entweder sublingual unter der Zunge wie beim Inhalieren innerhalb von Minuten oder wie Edibles über die Verdauung zeitversetzt. Der Cannabiskonsument muss aber keine Joints drehen und inhaliert garantiert keine giftigen Verbrennungsgase.

Cannabis essen wäre damit Saver Use? Wenn die Cannabiswirkung über die Verdauung zeitversetzt eintritt, kann das beim ungeduldigen Konsumenten mit einer Überdosis böse enden. Ansonsten wären beim Konsum von hochwertigen Tropfen, Extrakten oder Edibles keine Gesundheitsschäden durch Streckstoffe, Verunreinigungen oder Verbrennungsgasen zu erwarten. Bei Extrakten oder Edibles kommt es jedoch auf die richtige Verarbeitung und Dosierung an, damit eine passende Wirkung einsetzt, mehr dazu in der Serie zur Cannabis Decarboxylierung.

THC & CBD – Cannabinoide

Wer high werden möchte, setzt auf THC. Das High wird durch viele andere Cannabinoide und Wirkstoffe beeinflusst. Zu reines THC kann in hoher Dosierung Panikattacken, Ängste und Verfolgungswahn auslösen. Tetrahydrocannabinol kann dadurch einigen psychischen Erkrankungen einen massiven Schub versetzen. Wer die Möglichkeit hat, soll zwecks Saver Use immer darauf achten, dass etwas CBD im Marihuana, Haschisch oder Extrakt ist.

Es kann auch ein CBD Extrakt eingenommen werden, um solch einer THC Wirkung entgegenzuwirken. Aber auch das Kauen von schwarzen Pfefferkörnern soll helfen, da in diesen Terpene enthalten sind, die wiederum die THC Wirkung abfedern. Diese wird dadurch nicht schlechter, sondern angenehmer und deswegen besser.

Eine Leidenschaft für CBD Extrakte stellt sich meist nur dann ein, wenn diese eine medizinische Wirkung entfaltet. Ansonsten merken die Konsumenten höchstens bei einer Überdosis eine Wirkung, die jedoch nicht wirklich angenehm ist. Genauso machen andere Cannabinoide ohne THC nicht high. Sie können jedoch medizinisch wirken und deswegen bei entsprechenden Patienten Anklang finden.

Viele backen mit Cannabis, wissen aber erst beim zweiten Brownie, wie stark diese sind.
Backen mit Cannabis, dann raten – wie potent sind die Brownies?

Indica, Sativa und Haze

Es gibt sehr große Unterschiede in der Cannabiswirkung. Vereinfacht wird in Indica, Sativa und Haze unterschieden. Sativa macht einen high und Haze ist die Königsklasse der Sativa Strains. Indica macht eher stoned und drückt einen ins Sofa. Je nach Erkrankung oder Vorliebe sind Indica, Sativa oder Kreuzungen zu bevorzugen. Demnach gibt es Konsumenten, die auf Haze schwören und andere, die sich nur mit einem Indica wohlfühlen.

Die Schwerpunkte von Indica, Sativa und Haze gehen auf das Zusammenspiel der Cannabinoide, Terpene, Terpenoide, Flavonoide und weiterer Inhaltsstoffe vom Marihuana oder Haschisch zurück. Nur THC macht einen high, alle anderen Wirkstoffe lenken lediglich dieses High. Da jeder Mensch etwas anders empfindet oder reagiert, werden ganz verschiedene Strains für den Cannabiskonsum gewählt.

Selbst viele Cannabispatienten sprechen sich gegen Reinstoffe aus und wollen Cannabisblüten. Einige Patienten brauchen nur auf das Verhältnis von THC und CBD zu achten. Bei anderen Patienten oder auch Konsumenten ist das Zusammenspiel aller Wirkstoffe beim Cannabiskonsum entscheidend. Es wird eine Cannabissorte nach der anderen probiert, bis die richtige gefunden wurde. So, wie auch andere Medikamente erst durchprobiert werden, um das richtige zu finden.

Cannabis ist heute wegen des hohen THC-Gehalts gefährlicher?

Cannabisgegner erklären, dass heutiges Marihuana zehnfach mehr THC enthält und deswegen schlimme Gesundheitsschäden wie Psychosen auslöst. Inwieweit ein Auslösen oder lediglich Verstärken eintritt, wäre die andere Frage. Fakt bleibt, dass CBD Extrakte oder CBD Strains diesen und anderen psychischen Leiden entgegenwirken können. Saver Use könnte aufklären.

Selbst dieser angeblich hohe THC Gehalt ist nur eine Begleiterscheinung des Cannabisverbots, welches auch die Drogenkultur zerstören soll. Es wurden für Cannabiskonsumenten überwiegend Cannabissorten mit sehr viel THC und sehr wenig CBD gezüchtet. Ist Tetrahydrocannabinol zu rein, kann es schlecht hochdosiert werden. Genau das ist auch ein Problem vom Fertigarzneimittel Dronabinol, welches als Wirkstoff ausschließlich THC enthält.

Für den Saver Use soll THC also nicht zu rein sein, wenn es hoch dosiert wird. Es gibt jedoch Extrakte, die bis über 90% Wirkstoffgehalt enthalten, wie schlimm sind dann die befürchteten Gesundheitsschäden? Geringer als beim Tabakjoint! Es wird beim Cannabiskonsum nur sehr wenig von solchen Extrakten auf einmal verdampft. Wer nicht zu reines THC verträgt, muss eben ein Extrakt mit höherem CBD Gehalt verwenden.

Es kommt für die Harm Reduction nicht auf den THC Gehalt, sondern auf dessen Anteil innerhalb der Cannabinoide an. Sind genügend andere Cannabinoide enthalten, federn diese eine zu harte THC Wirkung ab. Das ist alles, doch leider hat der Konsument auf dem Schwarzmarkt wenig Auswahl und häufig auch keine Ahnung von diesen Details.

CBD Kristalle zum Inhalieren im Vaporizer – auch mit THC möglich, aber als Reinstoff tückischer
Kristalline Cannabinoide mit einer Reinheit über 98% rauchfrei inhalieren

Wie lange wirken THC und CBD?

THC und CBD haben beim Inhalieren eine eher kurze Wirkdauer von bis zu vier Stunden. Tropfen für die sublinguale Einnahme unter der Zunge erreichen direkt das Blut und würden ebenfalls bis zu vier Stunden wirken. Wer sich beim Essen nicht zu hoch dosiert, kann eine Wirkdauer von 6 bis 8 Stunden erwarten. Eine Überdosis durch Edibles kann deutlich länger und auch unangenehmer wirken. Andere Cannabinoide können eine kürzere oder längere Wirkdauer ausbilden.

Beim Inhalieren und der sublingualen Einnahme tritt die Wirkung innerhalb von Minuten ein, beim Essen kann es 30 bis 90 Minuten dauern. Außerdem kommt es bei Edibles auf die richtige Verarbeitung an, damit die Cannabinoide nicht lediglich ausgeschieden werden. Mehr dazu in der Serie zur Edibles Herstellung.

Bei der inneren Anwendung kommt es nicht auf die Wirkstoffkonzentration beim Cannabiskonsum an. Die gesamt aufgenommene Wirkstoffmenge, die auch die Blutbahn erreicht, entscheidet über die Cannabiswirkung. Effektivere Konsumformen wirken dadurch auch schneller oder insgesamt stärker und sind letztendlich sparsamer.

Cannabis richtig dosieren ist bereits Saver Use

Es gibt Patienten, die mehrere 100 mg Cannabidiol täglich einnehmen. Dennoch sollte man es im Saver Use Gedanken zuerst mit 10 bis 30 mg probieren, die bei vielen bereits genügen. Wer es über den Tag verteilt, kann morgens und mittags 5 bis 15 mg CBD einnehmen, um die Verträglichkeit zu testen. Hochdosieren geht immer noch. Eine Studie ergab, dass eine geringe Dosis beim Einschlafen stört, 160 mg CBD jedoch den Schlaf verbessern. Bei guter Verträglichkeit kann diese Dosis am Abend hilfreich sein. Wer einen schwachen Kreislauf hat, ist möglicherweise am Folgetag beeinträchtigt.

In den USA wird Erstkonsumenten empfohlen, mit 5 mg THC zu beginnen, dann zu warten und bei Bedarf alle halbe Stunde mit 2,5 mg hoch zu dosieren. Ein Gramm Marihuana mit 10 % THC oder CBD hätte also 100 mg vom Wirkstoff, um einen besseren Vergleich zu nennen. Beim Rauchen oder Verdampfen wird der Großteil die Blutbahn jedoch nicht erreichen. Diese Angaben beziehen sich auf sublinguale Tropfen oder Edible Produkte, bei denen der Wirkstoff aufgrund der Verarbeitung effektiv aufgenommen wird. Dann können Edibles stärker als der Joint sein.

Dennoch soll bei Erstversuchen der Nachmittag und Abend frei sein sowie zwecks Harm Reduction mit wirklich geringen Mengen gestartet wird. Steigern kann man sich noch immer, wenn am nächsten Tag erste Erfahrungswerte vorliegen. Auf ein paar Tage kommt es schließlich nicht an.

Saver Use heißt auch, richtig zu dosieren – dieses CBD Öl ist mit der Pipette exakt dosierbar
CBD Öl mit Wirkstoffangabe und Pipette – exakt dosierbar und deswegen Saver Use

Überdosis – gefährlich?

Selbst mehrere 100 mg CBD würde jeder normale Mensch beim Erstversuch gut überstehen, sollte aber vielleicht nicht mehr viel vorhaben. Ein High kann nicht erwartet werden. Es ist eher lästig, wenn durch zu viel CBD ein dämmeriger Zustand einsetzt. So viel ist aber im Normalfall nicht medizinisch notwendig.

Wer hingegen zu viel THC einnimmt, ist nicht mehr lediglich high, sondern kann sich richtig elend oder sogar sterbend fühlen. Setzen Ängste oder Panik ein, können CBD oder ein paar gekaute schwarze Pfefferkörner dem entgegenwirken.

Inhalieren ist deswegen sicherer, da die Wirkung schnell einsetzt. Wer nicht zu schnell hintereinander zieht und keine hochkonzentrierten Konzentrate verwendet, kann mit der eintretenden Überdosierung nicht weiter konsumieren.

Edibles wären hingegen viel tückischer, da sie erst nach 30 bis 90 Minuten wirken. Viele waren beim Cannabiskonsum bereits ungeduldig und anschließend ruhiggestellt. Wenn Edibles durch eine Überdosis nur noch langsam verdaut werden, kann die Wirkung sich leider sogar über mehrere Tage hinziehen.

THC- oder CBD-Tote sind hier nicht bekannt, eine Überdosis soll dennoch vermieden werden. Man ist durch eine THC Überdosis nicht nur wie erschlagen, sondern kann trotz trockenem Mund nur wenig trinken. Etwas Zuckerhaltiges kann jedoch lindernd wirken. Eine CBD Überdosis wäre weniger dramatisch, aber ebenfalls keine Freude.

Synthetische Cannabinoide sind kein Harm Reduction

Auch wenn THC nicht legal erhältlich ist, soll der Schwarzmarkt gemieden werden. Neben Pestizidrückständen, Schimmelsporen oder Streckstoffen gibt es eine weitere große Gefahr: Das Marihuana oder Haschisch wird mit synthetischen Cannabinoiden versetzt, damit es besser „knallt“.

Bei synthetischen Cannabinoiden gibt es leider die schnell erreichbare tödliche Überdosis sowie schwere psychische Erkrankungen begünstigt werden. Der Cannabiskonsument sieht nicht, ob seine „Räuchermischung“ immer gleichstark ist, ein Saver Use ist damit kaum möglich. Gerade eine Überdosis mit synthetischen Cannabinoiden kann schwere Gesundheitsschäden auslösen. Sogenannte Cannabistote gehen ausschließlich auf Synthetische Cannabinoide zurück.

Einige Cannabiskonsumenten wissen das und setzen dennoch auf Synthetische Cannabinoide. Sie fühlen sich juristisch sicherer, erzielt ansonsten jedoch das Gegenteil von Harm Reduction.

Es gibt zwar auch für Cannabis Drug Checking Testkits oder Test-Methoden. Wer die Asche vom Marihuana über weißes Papier zieht und schwarze Schmierstreifen sieht, kann auf Brix tippen. Es handelt sich um ein Gemisch aus Zucker, Hormonen und Kunststoff, welches wie Kristalle auf den Blüten glitzert.

Bei vielen anderen Streckstoffen wird es schwieriger. Es gibt Drug Checking Testkits im Handel, die jedoch Geld kosten und nicht automatisch auf jede erdenkliche Verunreinigung anschlagen. Möglicherweise schlägt ein Test für Synthetische Cannabinoide nur bei einigen bereits bekannten Verbindungen an, bei neueren jedoch nicht? Außerdem wird kein normaler Cannabiskonsument jedes Mal seine 5 Gramm mit verschiedenen Teststreifen auf Verunreinigungen prüfen. Selbst im Verdachtsfall macht das kaum einer.

Auf dem Schwarzmarkt gibt es halt keine kontrollierte Qualität oder juristische Sicherheit.

Nutzhanfblüten mit synthetischen Cannabinoiden oder gutes Marihuana – den Dealer fragen?
Sauberes Marihuana? Oder Nutzhanfblüten mit synthetischen Cannabinoiden?

Das Cannabisverbot ist kein Saver Use

Das Cannabisverbot soll Gesundheitsschäden abwenden – es hält jedoch niemanden vom Cannabiskonsum ab. Wer in Deutschland selber anbaut und damit auffliegt, hat direkt ein riesiges juristisches Problem. Auch das kann Existenzen nachhaltig zerstören. Also kaufen die meisten auf dem Schwarzmarkt – und haben keine Ahnung über die Qualität von ihrem Marihuana oder Haschisch. Dieses kann einwandfrei aussehen, perfekt wirken und dennoch sehr schädlich sein. Pestizid- und Düngemittelrückstände, Streckstoffe, synthetische Cannabinoide, Schimmelsporen, Sand, Haarspray und selbst Blei kann enthalten sein. Es ließe sich nicht einmal ausschließen, dass zur Kundenbindung ein paar günstige, aber suchterzeugende Tabletten untergemischt werden.

Sicherlich gibt es diesen Schwarzmarkt auch beim Tabak oder Alkohol sowie trotz Jugendschutz leider bereits Jugendliche konsumieren. Was aber, wenn der Gesamtmarkt dem Schwarzmarkt überlassen wird und das Cannabisverbot den Cannabiskonsum nicht einschränkt? Dann kauft eben jeder auf diesem unkontrollierten Schwarzmarkt. Dieser wird viel größer sowie unübersichtlicher und ist damit auch für Jugendliche viel besser erreichbar.

Cannabis legalisieren ist Harm Reduction

Wer Saver Use und Harm Reduction wünscht, müsste nicht nur gegen das Verbot von Konsumentenaufklärung eintreten. Es muss direkt die Cannabislegalisierung eingefordert werden. Was bringt es, wenn jemand für den Saver Use einen teuren Vaporizer kauft, der einige Tage später in der Asservatenkammer landet? Wem hilft das Harm Reduction Grundwissen, wenn er mehr Streckstoff als Cannabis erhält?

Durch Saver Use Aufklärung oder die Cannabislegalisierung muss keiner konsumieren. Wer es jedoch tut, kann drohende Gesundheitsschäden minimieren. Genau deswegen gab es einst neben unserem „Kulturgut“ Alkohol eine Drogenkultur, mit der man aufwuchs und mit Drogen zumindest sicherer umgehen konnte. Diese einstige Drogenkultur wird heute schrittweise wiederentdeckt und soll die Funktion von Saver Use und Harm Reduction erneut erfüllen.

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Medizinischer Cannabis – Führerschein weg? https://hanftube.de/medizinischer-cannabis-fuehrerschein-weg/ https://hanftube.de/medizinischer-cannabis-fuehrerschein-weg/#respond Tue, 10 Mar 2020 12:27:45 +0000 https://hanftube.de/?p=2388 Dank des Cannabis als Medizin Gesetzes dürfen immer mehr Patienten Medizinhanf nutzen. Ist der Führerschein weg, wenn medizinischer Cannabis im Blut ist?

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Patienten dürfen Cannabis konsumieren und Auto fahren!

Tausende Patienten profitieren durch das Cannabis als Medizin Gesetz, welches am 10.03.2017 in Deutschland in Kraft trat. Ein Teil dieser Patienten hat ein Auto – ist der Führerschein weg, wenn medizinischer Cannabis eingenommen wird? Oder dürfen Patienten Cannabis konsumieren und Auto fahren? Genau das wissen häufig selbst die kontrollierenden Polizisten nicht; doch eine Cannabispatientin erklärte es ihren Beamten einfach vor der ersten Kontrolle.

Die Patientin bleibt an dieser Stelle anonym. Doch auch einigen anderen, aber nicht allen Cannabispatienten ist die kleine Anfrage „Cannabismedizin und Straßenverkehr“ bekannt. Diese verdanken wir der Bundestagsfraktion Die Linke. Bereits am 08.03.2017 wurde der Bundestag gefragt, der am 27.03.2017 antwortete. Patienten dürfen Cannabis konsumieren und Auto fahren. Sie müssen nicht erst mit einer MPU der Führerscheinstelle ihre Fahrtüchtigkeit beweisen.

Erläuterung: Der medizinische Cannabiskonsum sei im Gegensatz zum Genusskonsum ein verantwortungsvoller Umgang und trage sogar dazu bei, dass Patienten fahrtüchtig werden. So, wie auch bei anderen Medikamenten, dürfen die Betroffenen ohne weitere MPU Überprüfung ihren Führerschein behalten.

Medizinischer Cannabis macht Patienten fahrtüchtig – diese dürfen ihren Führerschein behalten!
Medizinischer Cannabis hilft Patienten – der Führerschein ist nicht weg!

Medizinischer Cannabis und Polizeikontrolle

Nicht jeder Polizist ist für das Cannabis als Medizin Gesetz und viele wissen nicht, dass Patienten konsumieren und Auto fahren dürfen. Selbst wenn, woher sollen die Beamten den Fahrern ansehen, ob diese zum Spaß oder medizinisch Cannabis konsumieren? Es gab und gibt bereits Bemühungen, einen Patientenausweis auszustellen. Die Initiatoren bieten das aber teils als Serviceleistung ihres Unternehmens an, um Kunden zu binden. Es gibt in Deutschland also nach drei Jahren Cannabis als Medizin Gesetz keinen Patientenausweis, der von offizieller Stelle beglaubigt wird.

Der Antwort des Bundestages ist zu entnehmen, dass Cannabispatienten ein BtM Rezept oder einen Arztbefund mitführen sollen. Kopien sollten reichen und auch einer dieser Patientenausweise wird sicherlich nicht schaden. Aber auch dann kommt es auf die Situation und die Beamten an. Diese müssen einen auffälligen Fahrer, der ihrer Meinung nach nicht mehr fahrtüchtig ist, aus dem Verkehr ziehen. Nur, dass es dabei einen leider großen Ermessensspielraum gibt. Möglicherweise sind Cannabispatienten nach dem Vorlegen ihrer Unterlagen auffälliger, als andere Verkehrsteilnehmer?

In dieser Zeit mit dem Cannabis als Medizin Gesetz gab es immer wieder Vorfälle. Patienten mussten erst ihre Medizin und auch den Führerschein abgeben, bis die Situation geklärt wurde. Das ist für den Moment sehr ärgerlich. Die betreffende Cannabispatientin hat ihre Polizeistelle deswegen mit ihrem ersten BtM Rezept besucht. Sie hat aber auch auf die Bekanntgabe des Deutschen Bundestages verwiesen. Diese sollte sich jeder Cannabis Patient ausdrucken und ebenfalls mitführen.

Polizisten sehen Fahrern den medizinischen Bedarf nicht an

In diesem Fallbeispiel ist die Cannabispatientin auf ihren Führerschein angewiesen, bleibt aber in der Region, in der man sich sozusagen kennt. Dennoch musste sie einmal ihre Cannabismedizin abgeben. Andere Patienten sind nicht nur am Wohnort unterwegs, sie können nicht jedes Mal zur Polizeistelle und sich mit ihrem BTM Rezept vorstellen.

Das eigentliche Problem lautet, dass niemand für die Aufklärung der Ärzte, Patienten oder Polizisten zuständig ist. Die Ärzte haben mit der Fahrerlaubnis oder der Führerscheinstelle nichts zu tun und unterliegen der Schweigepflicht. Sie dürften der Polizei also keine Patientendaten weitergeben.

Polizisten wissen auch bei anderen BtM Medikamenten nicht, ob jemand sie nimmt oder nicht. Und sie wüssten häufig auch nicht, ob bei einer Erkrankung oder Medikation die Fahrtauglichkeit eingeschränkt sein könnte. Es wird eben nicht auf Medikamente, sondern auf Cannabis getestet – und genau deswegen ist die Situation für Cannabispatienten eine ganz andere. Cannabis konsumieren und Auto fahren führt also zu ganz anderen Erlebnissen in der Polizeikontrolle.

Zur Information: In der Polizeikontrolle muss man sich nur ausweisen, sollte aber wenig sagen. Wenn kein medizinischer Cannabiskonsum vorliegt, sollen jegliche Drogen-Schnelltests verweigert werden.

Drogentest auf THC positiv – wer kein Cannabispatient ist, kann mit einer MPU rechnen!
Positiver Drogentest – Führerschein weg? Beim Cannabispatienten nicht!

Unkundige Cannabispatienten sich selber überlassen

Viele Patienten wissen selber nicht immer über ihre Rechte oder Möglichkeiten Bescheid. Weder der Arzt, noch der Apotheker und schon gar nicht die Polizei machen die Cannabispatienten auf diese klärende „Kleine Anfrage der Linksfraktion an den Bundestag“ aufmerksam.

Wenn keiner weiß, ob Patienten Cannabis konsumieren und Auto fahren dürfen, sind schnell ein paar Führerscheine zu Unrecht einkassiert. Auch das Vorlegen eines BtM Rezeptes reicht nicht immer. In diesen Situationen sollte der Fahrer Ruhe bewahren, alles erst einmal mitmachen und sich in den kommenden Tagen um die Klarstellung der Situation bemühen. Wer zuerst mit seinem Arzt und Anwalt Rücksprache hält und in Ruhe mit den Beamten redet, erreicht häufig viel mehr, als sich vor Ort aufzuregen.

Führerschein weg – Genusskonsumenten wird Missbrauch unterstellt

Noch immer ist der einfache Kiffer in den Augen der Polizei, Politik oder der entscheidenden Führerscheinstelle ein Drogensüchtiger, der Drogen missbraucht. Einen sogenannten Probierkonsum oder unproblematischen Konsum gibt es nicht. Wer zum Spaß Cannabis konsumiert und später beim Autofahren positiv getestet wird, dem wird mangelndes Trennungsvermögen unterstellt.

Das war zumindest die gängige Praxis, inzwischen reicht der einmalige Cannabiskonsum in Deutschland nicht mehr automatisch zum Führerscheinentzug. Jedoch kann dem Ertappten eine MPU auf eigene Kosten auferlegt werden, mit der er der Führerscheinstelle seine Fahrtüchtigkeit beweisen muss. Möglicherweise muss er auch mit regelmäßigen Urinkontrollen seine Cannabis-Abstinenz beweisen.

Da das THC-Abbauprodukt THC-COOH sich über Wochen oder bei Dauerkonsumenten über Monate im Körperfett einlagert, sind lange Abstinenzzeiten für negative Drogentests notwendig. Der ein oder andere fuhr nie bekifft Auto und griff nach der Polizeikontrolle für die MPU wieder zum Alkohol – soviel zum Sicherheitsgedanken dieser absurden Regelungen.

Als Patient aktiv werden, bevor es brennt

Wer Cannabis als Medizin verwendet und auf seinen Führerschein dringend angewiesen ist, sollte sich ein BtM Rezept erkämpfen. Es ist leider auch drei Jahre nach diesem Cannabis als Medizin Gesetz sehr schwierig, mitwirkende Ärzte zu finden. Selbst medizinischer Cannabiskonsum gilt in vielen Arztpraxen weiterhin als ein stigmatisiertes Tabuthema.

Häufig müssen die Patienten einen Arztbesuch nach dem anderen auf sich nehmen, bis sie ihr erstes BtM Rezept in den Händen halten. Tipp: Ein Privatrezept zum Selberzahlen lässt sich viel schneller erkämpfen sowie die Kostenübernahme auch mit Kassenrezept in den Sternen steht.

Auch ohne Kostenübernahme lohnt sich das BtM Rezept: Mit BtM Rezept darf der Patient Cannabis konsumieren und Auto fahren. Außerdem kann er bei einem juristischen Vorfall auf medizinischen Konsum und Notstand plädieren, womit das Strafmaß deutlich sinken kann.

Cannabis Genusskonsum am Vortag – dennoch Positiv und mit Pech ist der Führerschein weg.
Cannabis Genusskonsum und Verkehrskontrolle? Die MPU droht!

Kiffen und Führerschein weg – die Begründung

Unbestritten ist Alkohol am Steuer ein Mörder, nicht aber Cannabis. Bekiffte fahren eher vorsichtiger und langsamer – oder weigern sich. Weswegen kann mit einmaligem Kiffen der Führerschein weg sein? Weil der Genusskonsument angeblich unverantwortlich konsumiert. Er missbraucht Drogen und leidet am mangelnden Trennungsvermögen. Der Kiffer unterscheidet nicht, ob er nüchtern oder bekifft ist und fährt einfach los. Das macht ihn zur Gefahr im Straßenverkehr, womit der Führerschein weg ist und einem häufig auch die teure MPU nicht helfen wird. So die übereifrige und fantasievolle Begründung der Führerscheinstelle.

Der Patient kann jedoch kontrolliert Cannabis konsumieren, da er diesen medizinisch einsetzt. Cannabispatienten konsumieren nach Anweisung vom Arzt und wollen ihre Leiden lindern. Sie möchten sich nicht berauschen, sondern ihren Alltag bewältigen. Durch ihren Cannabiskonsum werden die Patienten sogar fahrtauglich und können Auto fahren. Medizinischer Konsum ist also etwas ganz anderes als Genusskonsum.

Mangelndes Trennungsvermögen als Unterstellung

Es stimmt sogar, dass Patienten ganz anders Cannabis konsumieren, als gewöhnliche Kiffer. Doch auch der typische Genusskonsument kann unterscheiden, ob er gerade eben oder am Vorabend gekifft hat. Dieses fehlende Trennungsvermögen ist eine verallgemeinerte Unterstellung; dass der Führerschein weg ist, wäre meist völlig übertrieben. Genau wie beim Alkohol müsste das unterschieden werden, um nur in berechtigten Fällen den Führerschein zu entziehen, der nur durch eine MPU wiederzuerlangen wäre. Führerscheinentzug auf verallgemeinerten Verdacht ist sicherlich unbegründet.

Kritiker erklären sogar, dass Kiffer ohnehin nicht darauf achten müssten, ob sie gerade gekifft haben. Sie schlagen im Drogentest immer positiv an, damit ist der Führerschein weg, wenn nicht eine MPU die Fahrtauglichkeit beweist. Gäbe es jedoch eine Regelung, mit der ein Konsum am Vortag sicher unter der Schwelle liegt, würde das zum nüchternen Auto Fahren motivieren und das Problem entschärfen. Kiffer wären also motivierter, seltener und weniger zu konsumieren, damit sie unter den Grenzwerten liegen und Auto fahren dürfen.

Beim Alkohol steht der nüchterne Fahrer nicht unter Generalverdacht und darf weiterfahren!
Ungeheuer Alkohol am Abend, gute Fahrt am Morgen – wieso beim Kiffen nicht?

Bei mangelnder Fahrtauglichkeit ist der Führerschein weg

Zur Klarstellung soll hier angefügt werden, dass Cannabis Patienten mit ihrem BtM Rezept keinen Freischein zum Slalomfahren haben. Der Führerschein wird einem verliehen und kann damit auch wieder genommen werden. Das muss stichhaltig begründet werden, ist aber häufig auch reine Auslegungssache.

Fällt ein Patient oder anderer Fahrer in einer Polizeikontrolle als offensichtlich fahruntüchtig auf, ist sicherlich der Führerschein weg. Es wäre für die Beamten schwieriger zu begründen, wenn kein Alkohol und kein Drogenmissbrauch vorliegen. Aber ganz bestimmt gibt es Möglichkeiten, selbst dann eine Fahrerlaubnis zu entziehen, wenn der Fahrer nicht in einer MPU seine Fahrtüchtigkeit beweisen kann.

Kleine Anekdote am Rande:

Die Führerscheinstelle hat bereits Leuten das Fahrradfahren verboten, obwohl zum Radfahren kein Führerschein notwendig ist. Die Fahrerlaubnis kann auf öffentlichen Straßen für jedes Gerät entzogen werden, welches gelenkt wird. Dieses gilt für Autos, Motorräder, LKWs oder aber Fahrräder, Tretroller oder auch Elektromobile. Meist ist nur der Führerschein weg, ohne dass einem das Radfahren verboten wird. Aber dann blieben nur noch Turnschuhe, das Skateboard oder der öffentliche Nahverkehr.

Nicht nur THC, auch CBD hilft medizinisch und macht nicht high – selber machen spart Geld!
CBD kann medizinisch wirken und beeinträchtigt nicht – selber machen, Geld sparen!

Zur Information: THC in CBD Produkten

In Österreich gibt es keine Grenzwerte, womit durch jeden positiven Drogentest der Führerschein weg ist – Stand März 2020. In CBD Produkten sind häufig THC Restmengen von bis zu 0,2, in der Schweiz bis 1 % enthalten. Wer ein schwaches CBD Produkt mit 0,2 % THC in entsprechend höheren Mengen einnimmt, wäre im Drogentest möglicherweise positiv – mit Pech wäre der Führerschein weg, bis der Führerscheinstelle mit einer MPU die Fahrtüchtigkeit bewiesen wird.

Stellt sich durch CBD kein medizinischer Nutzen ein, wird ohnehin kaum jemand Geld dafür ausgeben wollen. Wer jedoch diesen medizinischen Nutzen hat, kann sich in dieser Serie zur Cannabis Decarboxylierung (Aktivierung der Cannabinoid-Säuren) einlesen und viel Geld sparen!

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