Alle Beiträge von hanftube

Ab meiner Jugend bewegte ich mich privat und nun auch beruflich in Szenekreisen rund um Cannabis und Drogen. Ich kenne die typischen Probleme von Cannabiskonsumenten, ich kenne Cannabiskonsumenten und ich kenne mich mit dem Anbau von Marihuana aus. Repression traf auch mich, womit ich mich mit dieser auseinander gesetzt habe. Warum ist Cannabis verboten, was ist am Kiffer schlimmer, als bei anderen Leuten? Ist das richtig, dass mir meine Freiheiten entzogen werden, wobei ich anderen Menschen doch keinen Schaden zufügte? Ich zwang immerhin niemanden zu etwas und habe mich korrekter verhalten, als viele andere es machen, die mich wegen etwas Hanf und einer anderen Lebensnorm diskriminieren. Fühle ich mich ungerecht behandelt und meiner Freiheiten beraubt, dann ziehe ich meine Konsequenzen. Demnach gingen ab 2010 erste Hanftube Videos auf meinem YouTube Channel on, ich schreibe für das Soft Secrets oder wirke/wirkte bei anderen Medien, Organisationen oder Gruppierungen mit. Um meine Inhalte, die mir wirklich wichtig sind, unzensiert und in Eigenregie veröffentlichen zu können, ist Hanftube nun wieder still alive, auch mit der Website unter www.hanftube.info und www.hanftube.de sowie www.hanftube.wordpress.com.

Vom Junkie zum Kiffer, vom Fixer zum Cannabis Patienten

Ernst Schmidbauer im Interview zur Drogensucht

Die Einstiegsdrogen Theorie besagt, dass man Marihuana raucht, es einem irgendwann zu schwach ist und der Umstieg auf Heroin vorprogrammiert ist. Ernst Schmidbauer ist nur einer von vielen, der vom Junkie zum Kiffer wurde. Er gehört sogar zu den anerkannten Cannabis Patienten, die ihr medizinisches Marihuana aus der Apotheke holen. Die Ärzte verschreiben es Ernst nicht als Substitution bei Heroinsucht, sie verschreiben es gegen seine Fibromyalgie. Dennoch hilft ihm dieses medizinische Marihuana auch als Substitution bei Heroinsucht. Ernst Schmidbauer wurde vom Fixer zum Cannabis Patienten. Im Interview geht es um Drogensucht, Knast, Therapie und seine Erkrankung.

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Repression gegen Cannabis Patienten im Notstand

Magda und Heiko im Interview zu ihrem zivilen Ungehorsam

Cannabis Patienten können ab März 2017 zum Arzt gehen und sich ein BtM Rezept für Marihuana aus der Apotheke verschreiben lassen. So zumindest die Erklärung für die Öffentlichkeit, Repression gegen Cannabis Patienten gehöre der Vergangenheit an. Wirklich? Magda Sebelka und Heiko Hartnagel berichten im Interview ganz andere Sachverhalte. Magda ist mit Mehrfachdiagnose schwer krank, Marihuana wendet lebensbedrohliche Asthma- und Epilepsie-Anfälle ab. Sie erhält keine Kostenübernahme und kann keine 3000 Euro pro Monat für Marihuana aus der Apotheke aufbringen. Sie befindet sich als Cannabis Patientin im Notstand, baute im zivilen Ungehorsam Marihuana an und machte ihren Eingenanbau im Notstand öffentlich – sie will eine rechtliche Klärung.

Die Repression durch die Staatsgewalt ließ nicht lange auf sich warten. Ende 2017 wurden Magda und Heiko ihre Marihuanapflanzen vor der Ernte bereits abgenommen. Der Eigenanbau im Notstand wurde Heiko angelastet, der für Magdas zivilen Ungehorsam mehrere Wochen in U-Haft musste. Nach diesem einschneidenden Ereignis hat er bei seinem Arzt ebenfalls sein BtM Rezept für Marihuana aus der Apotheke erwirkt, womit auch er nun offizieller Cannabis Patient ist. Der zuständige Staatsanwalt erteilte der Polizei Anweisung, „nach eigenem Ermessen“ bei Heiko Hartnagel eine Haarprobe zu entnehmen.


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Phantomschmerz mit Cannabis ertragen

Bernd Schmidt im Interview zu Diabetes und Amputation – Hanftube 45

Ob seine Amputation direkt auf seine überstandene Diabetes mellitus Typ 2 zurück geht, dass kann Bernd Schmidt im Interview nicht beantworten. Er musste zumindest einiges für sich tun, um die Diabetes 2 und auch den Phantomschmerz in den Griff zu kriegen. Das echte Bein ist ab, die Beinprothese ist dran, jedoch sind viele Pfunde zurück gekommen, nachdem er vom Außendienst in das Homeoffice wechselte.

Der Phantomschmerz ist chronisch und muss laufend mit Schmerzmedikamenten behandelt werden. Nachdem Bernd Schmidt einst während stationärer Behandlung eher aufgrund von Langeweile merkte, dass er es mit Cannabis ertragen kann, dass er sogar andere Medikamente reduzieren oder absetzen konnte, ging es mit ihm weiter. Andere Schmerzmittel hätten ihn bis in einen Dämmerzustand versetzt, womit er als IT Mitarbeiter nicht mehr fit genug sein kann und möglicherweise unvermittelbar Arbeitslos wäre.

 

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Drogen legalisieren – Frieden schaffen

Repression ist Drogengeld für Terrorismus

Viele Leute sind der Meinung, dass sie es für andere besser wissen. Viele dieser „Erleuchteten“ fühlen sich zugleich im Recht und in der Pflicht, anderen ihren „guten Willen“ auf zu zwängen, um sie in das „Glück und Seelenheil“ zu führen. Es gibt natürlich nur die eigene oder daran anlehnende Lebensweisen, anderes ist pures Verderben. Wenn es darum geht, andere Menschen in den eigenen Lebensweg hinein zu zwängen oder dem eigenen Willen zu unterwerfen, dann ist Repression nicht allein gegen Drogen das geeignete Mittel. Nur, dass mit Drogengeld leider Krieg und Terrorismus finanziert werden. Würden wir Drogen legalisieren, dann würden wir Frieden schaffen und viele Menschenleben retten – oder wären die Friedhöfe anschließend überfüllt mit Drogentoten?

Portugal hat es im Jahr 2001 vorgemacht. Der Konsum aller Drogen wurde nicht einfach frei gegeben, er würde auf sinnvolle Weise entkriminalisiert. Jeder erwachsene Portugiese darf jede Droge bis zu einer festgesetzten Menge besitzen und konsumieren. Bei Auffälligkeiten entscheidet ein Tribunal aus einem Psychologen, einem Sozialarbeiter und einem Juristen. Zusammen mit dem Drogenkonsumenten wird über dessen Situation und geeignete Maßnahmen zur Stabilisierung seines Lebensweges geredet.

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Hanftube für Cannabis aktiv – Freiheit dem High

Ohne Pause still alive – Teil 037 und 038

Bei Hanftube ging und geht es nicht allein um Cannabis sativa L., es geht um Drogen, das Drogenverbot, den ausgerufenen War on Drugs und einiges mehr. Es geht um das Leben von Drogenkonsumenten, es geht um die Interessen, wegen denen Drogen illegal bleiben sollen. Es ist zu viel Geld in Produkten und „Leistungen“, die sich durch Drogenverbote ihren Markt sichern. Es ist zu viel Geld in Drogen, solange diese verboten sind, als dass man sie freiwillig legalisieren würde.

Es geht nicht um den Schutz unserer Kinder, es geht nicht um den Schutz unserer Gesundheit, es geht nicht darum, dass Drogen uns als Gesellschaft zersetzen würden. Es geht allein um Geld und Macht in einer Ideologie, in der wir die Guten sind und Menschenrechte in die Köpfe feindlicher Machthaber bomben. Hanftube ist deswegen nicht allein für Cannabis aktiv, so einfach ist das Problem mit elitären Systemen nicht.

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Cannabis rauchen oder Edibles mit THC naschen?

Marihuana Konsum: Legal, illegal, nicht egal!

Vielen Cannabis Konsumenten ist das Cannabisverbot schlichtweg egal. Sie haben ihre Dealer, wenn sie Cannabis rauchen wollen. Geht einer von denen hoch, gehen sie zum nächsten. Werden sie mal erwischt, dann gibt es für konsumbezogene Cannabisdelikte nur einen Klaps. Schon geht es zum nächsten Dealer, um für den Marihuana Konsum ein paar Gramm zu kaufen. Als kleiner Cannabis Konsument hat man nichts zu befürchten, so denken viele beim Cannabis rauchen, bis es sie trifft. Dann merken sie, dass selbst ein paar Sozialstunden, der entzogene Führerschein oder ein ruiniertes Führungszeugnis genügen, um eine Existenz zu erschweren.

Auch dann denken viele den anderen entscheidenden Schritt rund um das Cannabisverbot nicht weiter: Was ist denn mit den Streckstoffen oder den gesünderen Konsumformen? Cannabis rauchen ist für die Lungen nicht gesund. Man kann für den Marihuana Konsum auch Vaporizer, Geräte zum Dabben oder Edibles mit THC verwenden. Das alles gibt es aber nicht im Totalverbot, all das kommt erst in den wachsenden Nischen im bröckelnden Cannabisverbot hoch. Deswegen ist legal oder illegal eben nicht egal!

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Die kontrollierte Freigabe von Cannabis kommt

Alle schwimmen mit, Hanf wird schick – Kanada jetzt, wann Deutschland?

Vor zehn Jahren hätten die meisten erklärt, dass „die“ niemals den Hanf legalisieren werden. Gegner sowie Befürworter der Legalisierung von Marihuana waren dieser Meinung. Andere waren vor zehn Jahren der Meinung, dass es passieren wird, irgendwann einmal. Nun ist es soweit, die kontrollierte Freigabe von Cannabis kommt, ein Blick in das internationale Weltgeschehen bestätigt es.

Mit Kanada wird ab dem 17.10.2018 in einem ganzen Industrieland, zudem ein G7 Staat, Marihuana für Konsumenten legal erhältlich sein. Der Cannabis Milliardenmarkt wird vom Schwarzmarkt dem regulierten Markt überführt. Von nun profitiert der Staat, nicht das organisierte Verbrechen.

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