Cannabis Patientin inhaliert Marihuana

Cannabis rauchen oder Edibles mit THC naschen?

Marihuana Konsum: Legal, illegal, nicht egal!

Vielen Cannabis Konsumenten ist das Cannabisverbot schlichtweg egal. Sie haben ihre Dealer, wenn sie Cannabis rauchen wollen. Geht einer von denen hoch, gehen sie zum nächsten. Werden sie mal erwischt, dann gibt es für konsumbezogene Cannabisdelikte nur einen Klaps. Schon geht es zum nächsten Dealer, um für den Marihuana Konsum ein paar Gramm zu kaufen. Als kleiner Cannabis Konsument hat man nichts zu befürchten, so denken viele beim Cannabis rauchen, bis es sie trifft. Dann merken sie, dass selbst ein paar Sozialstunden, der entzogene Führerschein oder ein ruiniertes Führungszeugnis genügen, um eine Existenz zu erschweren.

Auch dann denken viele den anderen entscheidenden Schritt rund um das Cannabisverbot nicht weiter: Was ist denn mit den Streckstoffen oder den gesünderen Konsumformen? Cannabis rauchen ist für die Lungen nicht gesund. Man kann für den Marihuana Konsum auch Vaporizer, Geräte zum Dabben oder Edibles mit THC verwenden. Das alles gibt es aber nicht im Totalverbot, all das kommt erst in den wachsenden Nischen im bröckelnden Cannabisverbot hoch. Deswegen ist legal oder illegal eben nicht egal!

Patientin inhalliert Marihuana
Legaler medizinischer Marihuana Konsum rettet Leben

Schon einmal das gute Dunlop Haschisch probiert?

Wer einmal „Drogen Geschichten aus dem letzten Jahrtausend“ zu hören bekommt, dem ist bestimmt die Haschmarke Dunlop bekannt. Es handelt sich um dicke Haschplatten mit Füllung, ein gutes Stück Dunlop Autoreifen. Das ist die harmlosere Variante, solange das Hasch von guter Qualität ist. Brix ist als Streckstoff noch nicht ganz so lange „in“, es handelt sich um Hormone, Kunststoff und Zucker. Darin werden Marihuanablüten gebadet, damit sie mehr wiegen und potenter aussehen. Ist Cannabis rauchen schädlich? Es kommt ganz den Dealer oder eben dessen Dealer an, ob einem beim Kiffen die Lungen explodieren.

Wie kommt es dazu, wenn doch alle Menschen „es mit einem nur gut meinen“, dass einem verstrecktes Marihuana verkauft wird? Viele merken es nicht einmal, da sie nur noch solch verstreckten Stoff erhalten. Liegt es möglicherweise daran, dass sich ein Schwarzmarkt nicht kontrollieren lässt? Liegt es daran, dass Marktkontrollen für den weniger bedenklichen Marihuana Konsum nur in einem regulierten Drogenmarkt möglich sind? Fragen Sie bitte die amtierende Drogenbeauftragte, sie meint es nur gut mit uns. Die blöde Antwort lautet in etwa: „Es soll keiner Cannabis rauchen, die Qualität vom Stoff zu prüfen ist eine Verharmlosung von Drogen, das würde die Jugend gefährden und wäre damit unverantwortlich.“ Gut gemeint schaut die Dame lieber zu, wie Cannabis Konsumenten wegen der Drogenverbote auf synthetische Cannabinoide ausweichen und teils bereits im Jugendalter daran versterben.

Marihuana Konsum – zur Not auch Dunlop

Wer Drogen konsumieren möchte, der lässt sich von der Drogenpolitik oder der amtierenden Drogenbeauftragten kaum abhalten. Um diese dargebotene Blödheit noch zu ertragen, prägen viele Cannabiskonsumenten sogar noch stärkere Konsummuster aus. Wenn im Hasch Dunlop drinnen ist, pult man es eben raus, ist im Marihuana Brix enthalten, rauchen viele es mit.

Noch keiner hat sich tot gekifft, dennoch ist unser THC haltiges Cannabis sativa als Droge für den Konsumenten verboten, um uns vor den Folgen vom Marihuana Konsum zu schützen. Der Konsum von Drogen lässt sich jedoch nicht durch Drogenverbote verhindern, die Menschen konsumieren dennoch, sie konsumieren jedoch anders. Sie können immerhin nur kaufen, was der Markt bietet. Wenn die Drogenhändler ohnehin bei einer Kontrolle vor dem Richter stehen, brauchen sie auf Gesundheitsschutz wie Harm Reduction oder Jugendschutz keine Rücksicht nehmen. Haschisch mit Dunlop ist noch harmlos, wenn auch ärgerlich. Marihuana mit Brix wird die Häufigkeit von Lungenkrebs möglicherweise schon bald explodieren lassen. Dabei ist reines Cannabis Rauchen für die Lungen nicht einmal schädlich, da die Cannabinoide dem Lungenkrebs entgegenwirken.

Cannabis rauchen ist dennoch keine gesunde Konsumform, um high zu werden. Demnach wurde und wird Marihuana in Indien zu Bhang verarbeitet, welches als Getränk noch andere Pflanzen mit Wirkstoffen enthält. Es handelt sich um Edibles, die länger wirken, sich wegen der spät einsetzenden Wirkung schlechter dosieren lassen, für die Lungen jedoch gesünder sind. Werden Edibles mit THC professionell hergestellt, dann können sie wieder sehr exakt dosiert werden, wenn man einmal den richtigen Umgang beim Verzehr von Edibles mit THC erlernt.

CBD Edibles als Brownie und Cake
Bald legale Edibles mit THC in Deutschland? Derzeit nur mit CBD.

Edibles mit THC waren einst alltäglich

Mit dem Cannabisverbot änderten sich die Konsumformen. Die Menschen waren es gewohnt, dass sie Medikamente mit Cannabis oder auch Edibles mit THC kaufen konnten. Viele haben selber ein paar Edibles mit THC hergestellt. Mit dem Cannabisverbot war der heimische Anbau sowie auch der Haschisch Import aus Indien komplett erlegen. Die Menschen hatten gerade in der Zeit um die Weltkriege ganz andere Sorgen und vergaßen nach dem Zweiten Weltkrieg den Großteil der einstigen Cannabiskultur, die im Zuge der Cannabis Legalisierung erneut entsteht.

Es gibt inzwischen Verdampfer für Marihuana, Geräte zum Dabben von Cannabis Extrakten, Hanföl mit THC oder andere Möglichkeiten für den Marihuana Konsum. Wer gleichmäßig dosierte Edibles mit THC, Hanföl oder andere Extrakte nutzt, der kann mit etwas Konsumerfahrung sehr sicher dosieren. Genau das macht die Drogenkultur aus, dass der Umgang mit Drogen rituell erlernt wird, womit vielen Cannabis Konsumenten das zerstörerische Drogenproblem bereits erspart bleibt. Wenn jedoch der Gesetzgeber die Kiffer auf den unkontrollierten Schwarzmarkt drängt, wo es neben Marihuana mit Brix auch ganz andere Substanzen gibt, macht es das für die meisten nur schlimmer.

Was genau passiert, wenn man gutes Haschisch gewohnt ist, dieses aber von einem Monat zum anderen nicht mehr beschafft werden kann? Viele weichen wegen mangelhafter Versorgung mit Drogen auf härtere Substanzen um und stürzen damit schnell ab. Der Cannabis Konsument kann sich auf dem unkontrollierten Schwarzmarkt die Dealer, seine Drogen oder deren Qualität nicht aussuchen. Wer Drogen konsumieren will, der muss schon nehmen, was da ist. Edibles mit THC sind auf dem Schwarzmarkt unüblich, sowie der Marihuana Konsument teure Marihuana Extrakte auch nur in vertrauten Kreisen kaufen würde.

Wegen dem Drogenverbot findet der gesamte Drogenkonsum ganz anders und damit leider viel bedenklicher statt. Heutiger Drogenkonsum und seine Folgen können möglicherweise in über 20 Jahren noch für böses Erwachsen sorgen.

CBD Hasch und CBD Herb auf der Mary Jane Berlin 2018
Cannabis Extrakt oder Marihuana rauchen?

Cannabis rauchen ist bald out

Im Jahr 1996 wurde per Volksentscheid im US Bundesstaat Kalifornien auf Ebene vom Bundesstaat Marihuana für die medizinische Verwendung legalisiert. Das war einer der entscheidenden Schritte, mit dem sich in der Drogenpolitik Freiräume auftaten. Überall, wo sich diese Freiräume in der Drogenpolitik auftun, werden sie entdeckt und genutzt. Es können Produktforschung, Qualitätskontrollen und Aufklärung stattfinden, womit der Marihuana Konsum sicherer wird.

Einst hat man sich etwas Alufolie mit gelochter Mulde auf eine Colaflasche gelegt, deren Boden abgeschnitten war, um im Wassereimer einen Eimer hochzuziehen. Wer solch einen Eimer schon geraucht hat, der weiß, wie die Lungen schmerzen. Heute ist Tabak beim Cannabis Rauchen schon verpönt, das Cannabis Rauchen ist auch bald out, da die Leute ihr Marihuana verdampfen. Marihuana mit dem Vaporizer zu verdampfen ist für die Atemwege gesünder, die Wirkung ist direkt da. Aber auch diese Konsumform ist umständlich. Einfacher ist es, sich ein wenig Hanföl unter die Zunge zu träufeln oder ein paar Edibles mit THC zu verzehren.

Unterschiede im Marihuana Konsum

Aufgrund der Cannabis Forschung wird schon heute bei Marihuanasamen angegeben, wie hoch die Wirkstoffmengen von CBD, THC oder von anderen Wirkstoffen in den späteren Marihuanablüten ausfallen. CBD Öl ist seit Jahren bereits legal erhältlich. Aufgrund der Cannabis Forschung und der technischen Entwicklung können einzelne Cannabinoide aus dem Marihuana als Reinstoff extrahiert werden. Das ist für die gezielte medizinische Anwendung oder auch für die Produktion von Edibles mit THC interessant. Das Tetrahydrocannabinol löst durchaus das High aus, andere Wirkstoffe der Hanfpflanze beeinflussen dieses jedoch. Deswegen hat jede Marihuanapflanze mit ihrem eigenen Wirkstoffprofil eine eigene medizinische Wirkung oder ihr eigenes High. Wer Marihuanapflanzen gezielt züchtet oder die Cannabinoide extrahiert und passend zusammen mixt, der kann viele Erkrankungen besser behandeln, als wenn THC als Reinstoff verschrieben wird.

Cannabis rauchen oder verdampfen ist durchaus ein Ritual, viele wollen direkt mit dem Inhalieren die Wirkung. Einige wollen auch den dreckigen Kick, wenn mit Tabak geraucht wird, der im Übrigen wegen dem Nikotin stark abhängig macht. Aber gerade für die medizinische Anwendung oder im Stress werden sich Hanföl, Cannabis Extrakte oder Edibles mit THC mittelfristig durchsetzen. Schon wenige Jahre nach der Legalisierung vom Marihuana Konsum in Colorado haben Edibles mehr Umsatz, als Marihuanablüten. Wer geeignetes Hanföl unter die Zunge träufelt, der hat seine Wirkung auch sehr schnell und zudem exakt dosiert. Weiterhin können Edibles mit THC bei professioneller Herstellung so produziert werden, dass die Wirkung schneller oder über längere Zeit verteilt einsetzt. Wer seine Edibles mit THC in der Küche backt oder kocht, der wird es hingegen weniger wissenschaftlich umsetzen.

Verglimmter Joint im Aschenbecher
Cannabis rauchen oder Edibles mit THC?

Legal, illegal, nicht egal!

Das Fazit dieser Beobachtungen lautet also, dass Drogenverbote den Drogenkonsum gefährlicher machen. Wenn Drogenkonsumenten sich ihren Drogenkonsum nicht verbieten lassen, dann nimmt die Gesellschaft durch Drogenverbote mehr Schaden, als durch einen sinnvoll regulierten Drogenmarkt. Sobald die Wissenschaftler und Unternehmen Forschung betreiben können, um die Pflanze Cannabis sativa L. samt ihrer Cannabinoide zu erforschen, können sie oder die Politik den Marihuana Konsum in sicherere Bahnen lenken.

Selbst wenn nach einer Legalisierung von Marihuana mehr Menschen Cannabis rauchen oder Edibles mit THC naschen würden, so wäre das nicht schlimm. Sie würden an anderer Stelle weniger Alkohol, Medikamente oder Drogen konsumieren. Im Schnitt würde unsere Gesellschaft durch eine sinnvolle Regulierung von Cannabis profitieren. Auch wenn viele Kiffer der Meinung sind, dass das Drogenverbot für sie keine Rolle spielt, so kann hier abschließend als Fazit folgen: Legal, illegal, nicht egal!

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